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Mit diesen gesammelten Definitionen versuche ich mir die Welt zu erklären. Von wem die Weisheiten stammen, weiß ich meistens auch nicht; für Hinweise bin ich dankbar.
Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen. (Marcello Mastroianni)
Kein Alkohol ist keine Lösung. (Sissi Perlinger)
Unter Alltag ist heutzutage wohl so etwas wie die gleichzeitige Abwesenheit von großer Liebe, Weihnachten und Krieg zu verstehen. (Max Goldt)
Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Gegenwart. (John Knittel)
Alt ist, wer findet, er habe nun in seinem Leben genug gelernt. (Jonny McCarthy)
Alt ist man, wenn die Kerzen teurer sind als der ganze Geburtstagskuchen. (Joachim Fuchsberger)
Alte Menschen sind gefährlich, weil sie keine Angst vor der Zukunft mehr haben. (Untertitel eines Buches)
Alter - es ist die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt. (Wilhelm Raabe)
Unter hohem Alter verstehe ich immer: fünfzehn Jahre älter als ich bin. (Bernard Baruch)
Das Alter ist die Morgenröte der Weisheit.
Altern ist nichts für Feiglinge. (Mae West)
Älter werden ist wie Bergsteigen: Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber desto weiter sieht man. (Ingmar Bergman)
Älter werden heißt: Man macht immer mehr Dinge zum letzten Mal und immer weniger Dinge zum ersten Mal.
Amateure bauten Noahs Arche, Profis bauten die Titanic. (Bob Ross)
Der Anfang ist die Hälfte des Weges. (Koreanische Weisheit)
Arbeit ist finanziell bedingter Freizeitausgleich.
Arbeit ist die beste Medizin. Leider hat sie sehr viele Nebenwirkungen. (Klaus D. Koch)
Der Mensch hat zwei Arme, um zu arbeiten, und zwei Beine, um vor der Arbeit zu flüchten.
Wenn man keine Argumente hat, Stimme heben! (Tipp an Redner von Klaus Töpfer)
Armut ist der beste Schutz vor Besitzverlust. (Dieter Hildebrand)
Der Arzt ist oft gefährlicher als die Krankheit.
Ärzte verschreiben Pillen, von denen sie wenig verstehen, um Krankheiten zu behandeln, von denen sie noch weniger verstehen, für Menschen, von denen sie überhaupt nichts verstehen. (Voltaire)
Der Asket macht aus der Tugend eine Not. (Friedrich Nietzsche)
Der Aufschub ist der Dieb der Zeit. (Edward Young)
Man kann mit offenen Augen seine Umwelt betrachten oder mit geschlossenen Augen in sein Inneres schauen. (Max Ernst)
Genieße den Augenblick; denn der Augenblick ist dein Leben!
Automation ist der Versuch des Mannes, die Arbeit so leicht zu machen, dass die Frau sie tun kann. (Evelyn Sanders)
Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und der ihn sofort zurück haben will, wenn es regnet. (Mark Twain)
Begeisterung ist keine Ware, die man einpökelt für viele Jahre. (Johann Wolfgang von Goethe)
Ein gutes Beispiel erkennt man daran, dass es nicht ansteckend ist. (Stanislaw Jerzy Lec)
Bescheidenheit ist ein Wesensmerkmal der Meister. (sagt einer über sich selbst in der Filmserie Liebling Kreuzberg)
Man ist so lange nicht betrunken, wie man auf dem Fußboden liegen kann, ohne sich festzuhalten. (Dean Martin)
Bildung ist der beste Impfstoff gegen Gewalt.
Bücher lesen schadet der Dummheit.
Charakter ist eine Reise, kein Ziel. (Bill Clinton)
Charakter ist die Fähigkeit, sich selbst im Wege zu stehen.
Den Charakter eines Menschen erkennt man erst dann, wenn er Vorgesetzter geworden ist. (Erich Maria Remarque)
Charme ist, wenn man einen Menschen vergessen macht, dass er so aussieht, wie er aussieht.
Charme ist die Art, wie ein Mensch ja sagt, ohne dass ihm eine bestimmte Frage gestellt worden ist. (Albert Camus)
Unter Dankbarkeit versteht man gemeinhin die Bereitwilligkeit, lebenslänglich Salbe aufzuschmieren, weil man einmal Läuse gehabt hat. (Karl Kraus)
Das Dekolleté ist der kürzeste Weg von der Frau zum Männerauge.
Dementi ist die verneinende Bestätigung einer Nachricht, die vorher lediglich ein Gerücht gewesen war. (John B. Priestley)
Dementi ist der verzweifelte Versuch, die Zahnpasta wieder in die Tube zu bekommen. (Lore Lorentz)
Die Fähigkeit des Denkens ist ein hohes Gut; man sollte nicht leichtfertig davon Gebrauch machen. (Ottfried Fischer)
Kein Ding ist ohne Nebending. (Gregor Gysi)
Ein Diplomat ist ein Gentleman, der zweimal überlegt, bevor er doch nichts sagt. (John Steinbeck)
Diplomatie ist, mit dem Schwein freundlich aber zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.
Diskussion ist ein Austausch von Intelligenz, Streit ist ein Austausch von Dummheit.
Dreck ist Materie am falschen Fleck.
Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit. (Gerhard Uhlenbruck)
Die Mutter der Dummen ist immer schwanger. (Arabischer Spruch über dem Schreibtisch von Erwin Pelzig)
Dummheit ist eine natürliche Begabung.
Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden, die Klugheit steht zurück, um zu sehen. (Carmen Sylva)
Man soll keine Dummheit zweimal begehen. Die Auswahl ist schließlich groß genug. (Jean-Paul Sartre)
Wer ohne Dummheiten lebt, ist nicht so klug, wie er glaubt. (La Rochefoucauld)
Die Ehe mit dem Ideal der ewigen Treue wurde zu einer Zeit erfunden, als die Menschen jung starben und ein Paar nur wenige Jahre mit einander lebte. (Volkmar Sigusch)
Die Ketten der Ehe sind so schwer, dass man sie zu zweit tragen muss, manchmal zu dritt. (Alexandre Dumas)
Man wird zur Eins durch die Nullen, die man hinter sich hat.
Wenn wir uns einsam fühlen, sollten wir unsere Einstellung zu anderen Menschen überprüfen. (Dalai Lama)
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
Wir leben in einer Zeit des eiligen Müßiggangs. Viele Leute tun nichts, aber sie tun es in Eile. (Curtis Baker)
Eitelkeit ist nur tragisch, wenn man nichts hat, worauf man eitel sein kann. (Sir Peter Ustinov)
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen. (Wilhelm Busch)
Entwicklungshilfe ist, wenn die armen Leute eines reichen Landes für die reichen Leute eines armen Landes Geld spenden. (Denis Healy)
Erfahrung ist, was junge Leute unterschätzen und alte Leute überschätzen.
Die Erfahrung lehrt, dass die Erfahrung nicht das mindeste lehrt. (Giovanni Guareschi)
Erfahrung ist das, was du bekommst, wenn du nicht bekommen hast, was du eigentlich wolltest.
Erfahrung ist etwas, was man zu haben meint, bis man mehr davon hat. (Evelyn Sanders)
Leute mit viel Erfahrung haben den großen Vorzug, nur neue Fehler zu machen. (Wolfgang Büttner)
Die nützlichsten Erfahrungen, die man macht, sind die schlechten. (Thornton Wilder)
Das Geheimnis des Erfolges ist, andere zu verstehen. (Henry Ford)
Das Unangenehme am Erfolg ist, dass es einen mit Leuten zusammenbringt, die man vorher gemieden hat. (John Updike)
Erfolg sollte man daran messen, wieviel man für ihn aufgeben musste.
Erfolglosigkeit ist an sich noch kein Makel, aber es versaut einem das ganze Leben. (Diether Krebs)
Erfolgsmenschen sind leicht zu erkennen: Sie haben blaue Flecken an den Ellenbogen. (Rudolf Platte)
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Erziehung heißt vorleben. Alles andere ist höchstens Dressur. (Oswald Bumke)
Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend. (Mark Twain)
Gute Erziehung besteht darin, verbergen zu können, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von den anderen. (Mark Twain)
Essen und Trinken hält Leib und Kehle zusammen. (Ottfried Fischer)
Europa besteht aus Staaten, die sich nicht vorschreiben lassen, was sie beschlossen haben. (Werner Schneyder)
Fanatiker sind zu allem fähig, sonst aber zu nichts.
Wenn Sie keine Fantasie haben, dann stellen Sie sich einfach vor, dass Sie Fantasie haben!
Fantasie ist das Modell, nach dem die Wirklichkeit geschaffen wird. (Walt Disney)
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird. (Jules Renard)
Faulpelz: Ein Mensch, der sich nicht die Arbeit macht, sein Nichtstun zu begründen. (Gabriel Laub)
Keine Fehler macht nur, wer gar nichts macht. (Aldo Moro)
Ein guter Chef macht nicht alle Fehler selber. Er gibt auch seinen Mitarbeitern eine Chance.
Der Glaube an die Existenz von Feinden ist die Hauptfalle des Menschen.
Fernsehen ist Kaugummi für die Augen.
Ein Feuilletonist ist ein Mann, der es versteht, auf einer Glatze Locken zu drehen. (Karl Kraus - Motto für das Streiflicht in der Süddeutschen Zeitung)
Forschung ist, wenn zwei Probleme auftauchen, wo vorher nur eins war.
Der größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum sondern die Trägheit. (Henry Thomas Buckle)
Fortschritt entsteht aus dem Wunsch des Menschen, über seine Verhältnisse zu leben.
Viele Menschen verstehen unter Fortschritt lediglich eine Vervielfältigung ihrer Bedürfnisse und eine Verringerung ihrer Anstrengung. (Aldous Huxley)
Fortschritt nennt man den Vorgang, bei dem es durch angestrengte Arbeit schließlich gelingt, so wenig tun zu müssen, wie die Naturvölker schon immer getan haben. (David Frost)
Kluge Fragen sind die halbe Weisheit.
Freiheit heißt nicht nur, tun zu dürfen, was man will, sondern auch nicht tun müssen, was man nicht will.
Je weniger Freiheit, desto besser wird sie von der Polizei bewacht. (Klaus D. Koch)
Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen und trotzdem zu uns halten. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Freundschaft ist Liebe ohne Flügel. (Frankreich)
Wahrer Frieden besteht nicht nur darin, die Waffen zum Schweigen zu bringen, sondern darin, die Ursachen zu beseitigen, die Menschen dazu bringt, Armeen und Waffen zu benutzen: die irrige Überzeugung, wir seien sterblich und von einander getrennt. (Guiliana Conforto)
Früher gab es nichts, aber es kostete auch nichts.
Eine Fusion ist eine Vereinigung von Firmen, die gemeinsam viele Verpflichtungen einlösen wollen, die sie allein nie eingegangen wären. (Wendelin Wedeking, Porsche-Chef)
Fußball ist das Heraustreten aus dem versklavten Ernst des Alltags in den freien Ernst dessen, was nicht sein muss und deshalb so schön ist. (Benedikt XVI)
Geburtstage sind wie eine Maß Bier: Wenn man genug davon hat, vergisst man, wie viele es sind. (Bayerische Lebensweisheit)
Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat. (Wilhelm Busch)
Der Glaube an das Gedruckte ist seit Gutenberg einer der mächtigsten Aberglauben der Welt. (Ludwig Marcuse)
Geduld ist die Kunst, langsam wütend zu werden.
Gegenwart hat es auch früher gegeben.
Gehirn: Ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken. (Ambrose Bierce)
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Geld ist besser als Armut, wenn auch nur aus finanziellen Gründen. (Woody Allen)
Geld macht reich. (Süddeutsche Klassenlotterie)
Geld auf der Bank ist wie Zahnpasta: leicht heraus zu bekommen, aber kaum wieder zurück zu bringen. (Evelyn Sanders)
Nichts beschleunigt die Genesung so sehr wie regelmäßige Arztrechnungen. (Alec Guiness)
Genie besteht immer darin, dass einem etwas Selbstverständliches zu erstem Mal einfällt. (Hermann Bahr)
Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nichts genossen hat. (Giovanni Boccaccio)
Ein gutes Gespräch ist ein Kompromiss zwischen Reden und Zuhören. (Ernst Jünger)
Ein Gespräch setzt voraus, dass der Andere recht haben könnte. (Hans Georg Gadamer)
Gesundheit ist das Nicht-zur-Kennntnis-Nehmen von Krankheit. (Zauberspruch gegen Hypochondrie)
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. (Schopenhauer)
Gewalt ist nichts anderes als Vernunft, die verzweifelt. (Ortega y Gasset)
Gewissen ist Gottes Gegenwart im Menschen. (Emanuel Swedenborg)
Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheiten der Mitmenschen. (Mark Twain)
Nur an sich glauben ist Egoismus, nur an andere glauben ist Dummheit. (Asaf Youbiner)
Gleichberechtigung ist dann erreicht, wenn wir Frauen in Ämter wählen können, die ebenso inkompetent sind wie die Männer, die diese Ämter innehaben. (Maureen Reagan, Tochter eines US-Präsidenten)
Das Glück kommt zu denen, die lachen.
Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweizer)
Glück ist wie die Sonne. Aber selbst darauf sitzen Flecken. (Phil Bosmans)
Glück ist Talent für das Schicksal. (Novalis)
Das Glück ist mit die Doofen. (Selbsterkenntnis)
Die Suche nach dem Glück ist einer der Hauptursachen des Unglücks. (Eric Weiner)
40 Jahre sind das Greisenalter der Jugend, 50 Jahre die Jugend des Greisenalters.
Güte ist, wenn man das leise tut, was die anderen laut sagen. (Friedl Beutelrock)
Gut zu sein ist edel, Anderen zu sagen, was gut ist, ist noch edler - und es macht keine Mühe. (Mark Twain)
Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, das man lässt. (Wilhelm Busch)
Die gute alte Zeit - eine uralte Erfindung, die von jeder Generation neu gemacht wird. (Klaus D. Koch)
Wer sein Kind kein Handwerk lehrt, bringt ihm das Stehlen bei. (Sprichwort aus Persien)
Heimat ist da, wo dich die Nachbarn grüßen.
Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde. (Emil Gött)
Ein Held unterscheidet sich von einem Feigling nur durch einen Schritt zu Seite. (Gene Hackmann)
Heldenhaftigkeit ist eine Todesart, keine Lebensart. (Gabriel Laub)
Wenn du eine hilfreiche Hand brauchst, suche sie am Ende deines rechten Arms. (Pesech Kian)
Humor ist, weder sich noch das Leben besonders ernst zu nehmen. (Johann Nestroy)
Humor ist einfach eine komische Art, ernst zu sein. (Sir Peter Ustinov)
Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann. (William Thackeray)
Hygiene ist, wenn man sich mehr wäscht als nötig.
Das Ideal ist nichts als die Wahrheit von weitem. (Alphonse de Lamartine)
Idealismus ist die Fähigkeit, Menschen so zu sehen, wie sie sein könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind. (Curt Goetz)
Ignoranz ist Stärke!
Image ist das, was man braucht, damit die anderen denken, dass man so wär, wie man ist. (Frank Markus Barwasser)
Inflation ist zuviel Geld bei anderen Leuten. (Evelyn Sanders)
Irren ist menschlich. Aber wenn man richtigen Mist bauen will, braucht man einen Computer. (Dan Rather)
A Irrtum is oiwei besser ois wamma song muass: I woass nix. (Ottfried Fischer)
Das Jenseits wird von den Gesetzen regiert, die das Diesseits erlassen hat. (Stanislaw Jerzy Lec)
Ein Journalist ist ein Mann, der anderen etwas erklärt, was er selbst nicht verstanden hat. (Unbekannter Redakteur)
Ein Journalist ist einer, der nachher alles vorher gewusst hat. (Karl Kraus)
Ein Jubiläum ist ein überaus wichtiges Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird. (Sir Peter Ustinov)
Die Jugend weiß, was sie nicht will, bevor sie weiß, was sie will. (Jean Cocteau)
Jugend - das ist vor allem das Übergewicht der Hormone über die Argumente. (David Frost)
Junggesellen sind Männer, die aus der Hand fressen, aber nur aus der eigenen. (Mario Adorf)
Ein Junggeselle ist ein Mann, der aus den Erfahrungen anderer Konsequenzen gezogen hat. (Sir Peter Ustinov)
Kalorien sind wie kleine Heinzelmännchen, die nachts die Kleider enger nähen. (Aus dem fränkischen Fasching)
Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden. (John Maynard Keynes)
Kinder sind in einem modernen Haushalt das einzige, was mit der Hand gewaschen wird. (Uschi von Dämmrich-Luttitz)
Kinderlärm ist Zukunftsmusik.
Kindesmisshandlung fängt mit der Namensgebung an. (Jürgen Rudolf, Namensforscher)
Mancher ist so klug, dass er darüber vergisst, auch mal eine Dummheit zu machen. (Spruch)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon etwas schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Eine Koalition ist die Vereinigung von Firmen, die ein Ziel verfolgen, das sie allein nie verfolgt hätten. (Wendelin Wedeking, Porsche-Chef)
Eine Kommission ist oft eine Gruppe von Unwilligen, ausgewählt aus einer Schar von Unfähigen zwecks Erledigung von etwas Unnötigem. (Richard Harkness)
Schwerpunkt Kommunikation: Zuhören statt zutexten. (brand eins)
Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind. (Aristide Briand)
Kondolieren ist gratulieren, wenn jemand gestorben ist. (Kindermund)
Eine Konferenz ist eine Sitzung, bei der viele hineingehen und wenig herauskommt. (Werner Finkck)
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
Die meisten Kranken gehen zum Arzt, nur die Erkälteten gehen ins Theater. (Heinz Drache)
Krankheit verschafft Befriedigungen, die es dem Kranken oft verwehren, gesund zu werden. (Nathalie Sarraute)
Eine der am meisten verbreiteten Krankheiten ist die Diagnose. (Karl Kraus)
Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die sich nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber nicht umbringen. (Plakat bei einer Demo)
Terrorismus ist der Krieg der Armen, und Krieg ist der Terrorismus der Reichen. (Sir Peter Ustinov)
Krisen sind die Geburtshelfer neuer Ideen. (Harald Willenbrock)
Kunst ist das, wovon Leute, die was davon verstehen, sagen, dass es Kunst ist. (Zé do Rock)
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. (Karl Valentin)
Lachen ist das angenehmste Geräusch, das Menschen produzieren können. (Sir Peter Ustinov)
Lachen ist der kleinste Abstand zwischen Menschen. (Guiliana Conforto)
Ein Langweiler ist ein Mensch, der so viel über sich redet, dass wir nicht dazu kommen, über uns zu reden. (Melville D. Landon)
Lärm ist, was andere machen.
Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi.
Das Leben ist wie ein Bankkonto: Man bekommt nur das zurück, was man hinterlegt hat.
Rückwärts betrachtet, ergibt das Leben einen Sinn. Leider muss man es von vorn leben. (Otto Schenk)
Das Leben ist ein zeitweiliger Sieg über die Ursachen, die zum Tode führen. (Sylvester Graham, amerikanischer Epidemiologe)
Das Leben ist eine durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragene und immer tödlich verlaufende Krankheit.
Leben ist das, was dir passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. (John Lennon)
Das Leben ist ein Zug, steigen Sie ein!
Das Leben findet jetzt statt!
Das Leben besteht darin, beim nächsten Versuch besser zu scheitern. (Samuel Beckett)
Uneingeschränkte Lebensfreude ist das beste Rezept, um gesund zu bleiben. (Art Ulene)
Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann. (Samuel Goldwyn)
Die wahre Lebenskunst besteht darin, nicht abzulehnen, was uns das Leben anbietet, und nicht zu begehren, was uns das Leben verwehrt. (Herrmann Hesse)
Lebenskünstler leben von den Zinsen eines nicht vorhandenen Kapitals. (Stanislaw Jerzy Lec)
Lebenskünstler leben von der Zeit, die andere nicht haben. (Michael Douglas)
Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. (Dr. Eckart von Hirschhausen)
Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei.
Ein Lektor ist ein Mann, der nur zwei Seiten eines Manuskriptes nicht gelesen haben muss, um den Rest des Nichtgelesenen zuverlässig zu beurteilen. (Gerhard Bronner)
Liebe gibt und vergibt, das Ego nimmt und vergisst.
Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe schützt manchmal vor Alter. (Jeanne Moreau)
Lob ist die Amme aller Künste. (Erasmus von Rotterdam)
Die Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik bessern. (George Bernard Shaw)
Lorbeeren, auf denen man sich ausruht, verwandeln sich in Kakteen. (Sir Peter Ustinov)
Die Lüge tötet die Liebe. Aber Aufrichtigkeit tötet sie erst recht. (Ernest Hemingway)
Macht ist die Fähigkeit, nicht mehr hinhören zu müssen, weil man selbst das Sagen hat. (Karl W. Deutsch)
Macht ist, wenn es einem nichts ausmacht, wenn man Fehler gemacht hat.
Macht ist die Möglichkeit, nicht zu lernen.
Ein Maler ist ein Mann, der das malt, was er verkauft, ein Künstler ist ein Mann, der das verkauft, was er malt. (Pablo Picasso)
Management ist, wenn zehn Leute das tun, was fünf besser und billiger tun könnten, wenn sie zu dritt wären und zwei davon krank wären.
Öffentliche Meinung ist nicht mehr als das, was Leute glauben, dass andere Leute glauben. (Alfred Austin)
Der Mensch ist gut, nur die Leut' sind schlecht. (Johann Nestroy)
Der gesunde Menschenverstand ist die Schicht von Vorurteilen, die sich im Kopf ablagern, bevor man achtzehn ist. (Albert Einstein)
Die Funktion der Milz muss ähnlich sein wie die der Notare im Staat: notwendig aber überflüssig. (Karl Kraus)
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten. (Billy Wilder)
Mode ist nichts weiter als jener seltsame Vorgang, bei dem allen plötzlich etwas gefällt, was ihnen gestern noch nicht gefallen hat und was ihnen morgen schon wieder nicht mehr gefallen wird. (Evelyn Sanders)
Mode ist die Nachahmung derer, die sich unterscheiden wollen von denen, die sich nicht unterscheiden. (Karl Lagerfeld)
Mode ist das wichtigste Mittel der Textilindustrie im Kampf gegen die zunehmenden Haltbarkeit der Stoffe. (Emilio Schuberth)
Modemacher sind Leute, die einen Tropfen Tinte ins Meer tun und damit eine weltweite Blaufärbung erzielen. (Paul Legros)
Ein moderner Bildhauer ist ein Mann, der einen unbehauenen Klotz aus Stein oder Holz hernimmt und ihn wochenlang bearbeitet, bis er aussieht wie ein unbehauener Klotz aus Stein oder Holz. (Evelyn Sanders)
Moderner Lebensstil: Man kauft von dem Geld, das man eigentlich nicht hat, Dinge, die man eigentlich nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die man eigentlich nicht mag.
Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben. (Edith Piaf)
Moral ist die Tugend der Hässlichen.
Die moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.
Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst entkorken. (Aus dem Karneval)
Mumien sind eingemachte Könige. (Kindermund)
Eine Gelegenheit, den Mund zu halten, sollte man nie vorübergehen lassen. (Curt Goetz)
Mut ist oft ein Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guter Information beruht. (Sir Peter Ustinov)
Mutterglück ist das, was die Mutter empfindet, wenn ihre Kinder abends im Bett sind. (Evelyn Sanders)
Nachhaltigkeit ist, wenn man weitermachen kann wie bisher.
Nachrichten sind das, was jemand unterdrücken möchte. Der Rest ist Werbung. (Lord Northcliffe)
Natur ist die schönste Gegend.
Nichts tun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen.
Nichtstun ist die Weisheit derer, die den Untergang von Narren miterlebt haben. (George Meredith)
Nostalgie ist die Fähigkeit, darüber zu trauern, dass es nicht mehr so ist, wie es früher auch nicht war.
Der Nulltarif ist schwer zu finanzieren. (Manfred Rommel)
Opposition ist die Kunst, etwas zu versprechen, was die Regierung nicht halten kann. (Harold Nicholson)
Der Optimist ist meistens genauso im Irrtum wie der Pessimist; er ist nur glücklicher dabei.
Ein Optimist ist jemand, der weiß, wie traurig diese Welt sein kann. Ein Pessimist findet es jeden Tag neu heraus. (Sir Peter Ustinov)
Die Ordnung ist das Vergnügen der Vernunft; die Unordnung aber ist die Wonne der Phantasie. (Paul Claudel)
Für Panik ist immer Zeit.
Was ist schlimmer, Parkinson oder Alzheimer? Das Bier verschütten oder vergessen, wo es steht? (Ich darf solche Sprüche weitergeben: Ich habe meine Frau mit Alzheimer gepflegt.)
Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.
Persönlichkeit ist, was übrig bleibt, wenn man Ämter, Orden und Titel von einer Person abzieht. (Wolfgang Herbst)
Der Pessimist ärgert sich über jeden Vogelschiss, der Optimist freut sich, dass keine Kühe in der Luft umherfliegen.
Ein Pessimist ist ein Mensch, der nach dem Sarg Ausschau hält, wenn er Blumen riecht. (Henry Louis Mencken)
Wenn man ein Buch abschreibt, hat man ein Plagiat, wenn man drei Bücher abschreibt, hat man einen Roman, wenn man zehn Bücher abschreibt, hat man eine Doktorarbeit.
Ein Plagiator ist ein Mann, dessen Lieder schon gesungen worden sind, bevor er sie komponiert hat. (Robert Stolz)
Planung bedeutet, Zufall durch Irrtum zu ersetzen. (Sir Peter Ustinov)
Je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall.
Ein Politiker denkt an die nächste Wahl, ein Staatsmann an die nächste Generation. (James Freeman Clarke)
Schlechte Politiker werden von denen gewählt, die nicht zur Wahl gehen.
Politische Prognosen sind wie Wettervorhersagen: Alle halten sich daran, nur das Wetter nicht. (Sir Peter Ustinov)
Prognosen sind schwierig, vor allem wenn es um die Zukunft geht. (Karl Valentin)
Psycholanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält. (Karl Kraus)
Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.
Pünktlichkeit ist die Fähigkeit, auf die Unpünktlichen zu warten.
Puritanismus: Du darfst tun, was du willst, solange es dir keinen Spaß macht.
Puritanismus ist die ständig lauernde Angst, dass irgendjemand irgendwo glücklich sein könnte. (Henry Louis Mencken)
Ein Radikaler ist ein Mann, der mit beiden Füßen fest in der Luft steht. (Franklin D. Roosevelt)
Guter Rat ist wie Schnee: Je leiser er fällt, desto länger bleibt er liegen. (Finnische Weisheit)
Ratlosigkeit und Unzufriedenheit sind die ersten Vorbedingungen des Fortschritts. (Thomas Alva Edison)
Raucherkinder erben früher.
Realität ist eine Halluzination, die durch Mangel an Whiskey entsteht.
Man muss die Realität immer wieder an der Wirklichkeit überprüfen. (Volksweisheit in der DDR)
Recht und Unrecht liegen in der Natur der Dinge. Etwas ist weder richtig, weil es befohlen wird, noch falsch, weil es verboten ist. (Robert Green Ingersoll)
Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen, nicht die Zuhörer. (Winston Churchill)
Reich ist man, wenn’s reicht.
Eine reicher Mann ist nur ein armer Mann mit sehr viel Geld. (Aristoteles Onassis)
Reichtum ist wie Meerwasser: Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.
Reichtum ist Armut an Bedürfnissen.
Reife ist die Fähigkeit, das Richtige zu tun, auch wenn es die Eltern empfohlen haben.
Revolutionen zeichnen sich dadurch aus, dass die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen. (Fritz Goergen)
Rezept: Eine ärztliche Vermutung darüber, was den Krankheitszustand mit dem mindestens Schaden für den Patienten am besten verlängert. (Ambrose Bierce)
Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts. (Walter Scheel)
Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben. (Wilhelm Busch)
Ruhm ist der Vorzug, denen bekannt zu sein, die uns nicht kennen. (Nicholas Chamfort)
Ruhm ist etwas, das anzupissen Spaß zu bereiten scheint. (Günter Grass)
Ein Sadist ist jemand, der lieb zu einem Masochisten ist.
Ein Schauspieler ist ein abhängig Beschäftigter, der Texte aufsagt, die ein anderer geschrieben hat. (Zauberspruch gegen Star-Allüren)
Das Schicksal ist viel zu ernst, als dass man es dem Zufall überlassen könnte. (Sir Peter Ustinov)
Wenn die Schulden das Problem sind, warum macht man dann immer mehr davon? (Amerikanischer Finanzexperte)
Es gibt nichts Schöneres als dem Schweigen eines Dummkopfes zuzuhören. (Helmut Qualtinger)
Schweigen ist der Tod jeder Partnerschaft.
Die größte Schwierigkeit bei der Überwindung von Schwierigkeiten ist die Schwierigkeit, die Angst vor den Schwierigkeiten zu überwinden.
Schwitzen ist, wenn die Muskeln weinen.
Selbstbewusstsein ist die Fähigkeit, sich als Original zu fühlen, wenn man eine Kopie ist. (Viktor de Kowa)
Selbsterkenntnis ist ein unfehlbares Mittel gegen Selbstliebe. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Sexuelle Aufklärung ist jenes hartherzige Verfahren, wodurch es der Jugend aus hygienischen Gründen untersagt wird, ihre Neugierde selbst zu befriedigen. (Karl kraus)
Bei der Sozialen Frage ging es darum, wie man soziale Unruhen in einer Gesellschaft verhindert, deren Wohlstand auf der Ausbeutung einer großen Zahl schlecht bezahlter und unzufriedener Leute beruht. (Tony Judt)
Sozialismus ist wie eine Schiffsreise bei stürmischer See: Der Horizont ist herrlich; aber da, wo man ist, ist es zum Kotzen. (Manfred Rommel)
Sport ist das Hobby der Einsamen und Hässlichen.
Sport und Turnen füllt Gräber und Urnen. (Ottfried Fischer)
Sprichwörter sind Weisheit in Kurzschrift. (Holland)
Wir bewundern Menschen wegen ihrer Stärken, lieben sie aber wegen ihrer Schwächen. (Sir Peter Ustinov)
Der Staat ist eine große Fiktion, mit deren Hilfe sich jedermann bemüht, auf Kosten von jedermann zu leben. (Frédéric Bastiat)
Auf Standpunkten sollte man nicht stehen bleiben. (Horst Tappert)
Die Steinzeit ging nicht deshalb zu Ende, weil die Steine ausgingen. (Ahmad Yamani)
Sterben tun immer nur die anderen. (Aus einer Fernsehsendung über Nahtod-Erlebnisse)
Steuerhinterziehung ist der strafbare Versuch des Steuerzahlers, das staatliche Versprechen der Steuergerechtigkeit auf privater Basis zu realisieren.
Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen. (Anselm Feuerbach)
Die Stille ist des Menschen höchstes Gut. (Sir Peter Ustinov)
Stolz ist das Gefühl der Hochachtung vor sich selbst.
Stolz ist das Vergnügen an der eigenen Identität. (Heribert Prantl)
Ein Studium ist die Voraussetzung dafür, dass man sich erklären kann, warum man arbeitslos ist.
Die meisten Menschen beichten am liebsten die Sünden anderer Menschen.
Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm auf die Zehen zu treten. (Curt Goetz)
Takt ist der Verstand des Herzens (Karl Gutzkow)
Tanzen ist der vertikale Ausdruck für die horizontale Begierde.
Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat. (Altes Sprichwort)
Technik ist die Antwort. Aber was war die Frage?
Terrorismus ist der Krieg der Armen, und Krieg ist der Terrorismus der Reichen. (Sir Peter Ustinov)
Das Theater ist ein Ort, wo alles erlaubt ist, solange das Publikum - im Großen und Ganzen - wach bleibt. (Sir Peter Ustinov)
Als Theoretiker hat man das Recht, über Dinge zu schreiben, die man nicht kennt. (Slavoj Zizek)
Sag Freund, was ist die Theorie? Wenn's klappen soll und klappt doch nie. Die Praxis? Freund, frag nicht so dumm: Wenn's klappt, und keiner weiß, warum.
Obwohl der Tod fast das einzige Ereignis ist, das mit Sicherheit eintreten wird, bereiten wir uns kaum darauf vor. (Daniela Tausch-Flamm, Psychotherapeutin und Leiterin eines Sterbe-Hospizes)
Toleranz ist der Entschluss, anderen das Anderssein zu gestatten.
Toleranz kommt von Tellerrand.
Tradition ist nicht Bewunderung der Asche, sondern Erhaltung des Feuers. (Peter Fricke, Schauspieler)
Die gesündeste Turnübung ist das rechtzeitige Aufstehen vom Esstisch. (Giorgio Pasetti)
Unterschied zwischen Überzeugung und Vorurteil: Überzeugungen kann man begründen, ohne wütend zu werden.
Umwege erweitern die Ortskenntnis. (Dirk-R. Gieselmann)
Unfruchtbarkeit ist erblich bedingt. Wenn Ihre Eltern keine Kinder hatten, werden Sie auch keine bekommen.
Unglück besteht darin, nicht zu wissen, was man haben möchte, aber alles zu tun, um es zu bekommen. (Don Herold)
Alles Unheil der Menschen kommt daher, dass sie nicht ruhig zu Hause bleiben können.
Die Abteilung Unvorhergesehes ist eine Konstante in meinem Leben. (Horst Seehofer)
Unwissenheit ist ein selbstverschuldetes Unglück.
Urlaub ist die Fortsetzung des Alltags bei besserem Wetter und schlechteren Wohnverhältnissen. (Matthias Drobinski)
Im Urteil über andere spricht der Mensch sich immer sein eigenes. (Jean Paul)
Vegetarier sind Menschen, die ihre Wurst beim Gärtner kaufen.
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. (Laotse)
Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. (Nicolas de Santayana)
Gute Verhandlungstaktik besteht darin, die Antwort zu provozieren, die man haben will. (Hans Habe)
Vernunft muss sich jeder selbst erwerben, nur die Dummheit pflanzt sich gratis fort. (Erich Kästner)
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schopenhauer)
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand: Jeder glaubt, genug bekommen zu haben. (Jacques Tati)
Vervielfältigung ist insofern ein Fortschritt, als sie die Verbreitung des Einfältigen fördert. (Karl Kraus)
Je höher die Stellung eines Vorgesetzten, desto mehr Fehler darf er machen. Und wenn er nur noch Fehler macht, dann ist das sein Stil. (Fred Astaire)
Gute Vorsätze sind Schecks auf eine Bank ausgestellt, bei der man kein Konto hat. (Oscar Wilde)
Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkeit.
Vorurteile sind die gefährlichsten Stolpersteine auf dem Weg zum gegenseitigen Verständnis der Völker (Sir Peter Ustinov)
Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, dass man sich bei seiner Begründung ereifert. (Boy Gobert)
Wahrheit ist der Widerspruch der Argumente.
Die Wahrheit ist selten so oder so. Meistens ist sie so und so. (Geraldine Chaplin)
Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber krank, ehe man sich entschließt, sie einzunehmen. (August von Kotzebue)
Es ist besser, von der Wahrheit verletzt als mit einer Lüge getröstet zu werden. (Drachenläufer Khaled Hosseini)
Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur Versionen. (Martin Walser)
Waschen macht das Wasser schmutzig. (Klimbim)
Wein ist der Atem Gottes: Er macht den Weisen zum Narren und den Narren zum Weisen.
Weise wissen alles, was sie sagen, Toren sagen alles, was sie wissen. (Japan)
Der Zuwachs an Weisheit lässt sich genau nach der Abnahme an Galle bemessen. (Friedrich Nietzsche)
Unsere Weisheit kommt aus unserer Erfahrung. Unsere Erfahrung kommt aus unseren Dummheiten. (Sacha Guitry)
Die Welt ist ein Pulverfass, in dem das Rauchen nicht verboten ist.
Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen. (Vance Packard)
Mit dem Wissen wächst der Zweifel. (Goethe)
Wissen ohne Tun ist wie Nichtwissen. (Jens Corssen, Psychologe)
Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean. (Isaac Newton)
Wissenschaft ist Wahrheit; lassen Sie sich durch Tatsachen nicht beirren!
Was wir Wissenschaft nennen, ist oftmals bloß unser rational begründeter Aberglaube. (Michael Cybinski)
Die Wissenschaft ist ein erstklassiges Möbelstück für das Oberstübchen eines Menschen, der gesunden Menschenverstand im Erdgeschoss hat. (O. W. Holmes)
Die Wissenschaft wird nur gefährlich, wenn sie sich einbildet, dass sie ihr Ziel erreicht hat. (George Bernard Shaw)
Die Annahme einer Wohltat bedeutet den Verkauf der Freiheit. (Plautus)
Wunder geschehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern im Gegensatz zu dem, was wir von der Natur wissen. (Augustinus)
Zeit haben nur diejenigen, die es zu nichts gebracht haben, und damit haben sie es weiter gebracht als alle anderen. (Giovanni Guareschi)
Jetzt sind die guten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden. (Sir Peter Ustinov)
Zivilisation ist die unablässige Vermehrung unnötiger Notwendigkeit. (Mark Twain)
Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht unterschreiben will. (Anatole France)
Eines lässt sich nicht bestreiten: Jede Sache hat zwei Seiten! Die der andern, das ist eine, und die richtige Seite: Deine. (Mascha Kaléko)
Zweifel sind der Ansporn des Denkens. (Sir Peter Ustinov)
Letzter Fund: 02.05.2012
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