Definitionen

 

 

 

Mit diesen inzwischen 864 gesammelten Definitionen versuche ich mir die Welt zu erklären. Von wem die Weisheiten stammen, weiß ich oftmals auch nicht; für Hinweise bin ich dankbar.

  

 

Absicht ist die Seele der Tat.

 

 

Abstinenz ist die Kunst, das nicht zu mögen, was man ohnehin nicht kriegt.

(Georg Thomalla)

 

 

Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

(Marcello Mastroianni)

 

 

Ein alter Adler ist stärker als eine junge Krähe.

(Deutsches Sprichwort)

 

 

Ältere Herren sind schon deshalb gefährlich,

weil ihnen die Zukunft vollständig gleichgültig ist.

(George Bernard Shaw)

 

 

Das Alibi ist wie der Kredit: Wenn man beide nicht braucht,

dann hat man sie.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Kein Alkohol ist keine Lösung.

(Sissi Perlinger)

 

 

Es hat keinen Sinn, Sorgen in Alkohol ertränken zu wollen,

denn Sorgen sind gute Schwimmer.

(Robert Musil)

 

 

Unter Alltag ist heutzutage wohl so etwas wie die gleichzeitige Abwesenheit von großer Liebe, Weihnachten und Krieg zu verstehen.

(Max Goldt)

 

 

Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Gegenwart.

(John Knittel)

 

 

Alt ist, wer findet, er habe nun in seinem Leben genug gelernt.

(Jonny McCarthy)

 

 

Alt ist man, wenn die Kerzen teurer sind als der ganze Geburtstagskuchen.

(Joachim Fuchsberger)

 

 

Alt ist man erst, wenn einem der Bürgermeister gratuliert.

 

 

Wenn wir alt werden, verkriecht sich die Schönheit nach innen.

(Ralph Waldo Emerson)

 

 

Alt wollen alle werden,

aber keiner will es sein.

(Cato der Ältere)

 

 

Wir werden zu schnell alt und zu spät klug.

(Mary Higgins Clark)

 

 

Alt werden ist das einzige Mittel dagegen, jung zu sterben.

(Rudolph Chimelli)

 

 

Alter - es ist die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt.

(Wilhelm Raabe)

 

 

Unter hohem Alter verstehe ich immer:

fünfzehn Jahre älter als ich bin.

(Bernard Baruch)

 

 

Das Alter ist die Morgenröte der Weisheit.

 

 

Alter ist kein Privileg

und Jugend keine Schande.

(Martin Schulz)

 

 

Die Jugend nährt sich von den Träumen, das Alter von den Erinnerungen.

(Aus Israel)

 

 

Alter spielt sich im Kopf ab, nicht auf der Geburtsurkunde.

(Marina Navratilova)

 

 

Alter ist keine Krankheit, aber gut für die Gesundheit ist es auch nicht.

 

 

Altern ist nichts für Feiglinge.

(Mae West)

 

 

Altern ist ein hochinteressanter Vorgang:

Man denkt und denkt und denkt -

und plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern.

(Ephraim Kishon)

 

 

Älter werden ist wie Bergsteigen: Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber desto weiter sieht man.

(Ingmar Bergman)

 

 

Älter werden heißt: Man macht immer mehr Dinge zum letzten Mal und immer weniger Dinge zum ersten Mal.

 

 

Es geht nicht darum, wie alt man ist,

sondern wie man alt ist.

 

 

Amateure bauten Noahs Arche, Profis bauten die Titanic.

(Bob Ross)

 

 

Anerkennug ist  eine Pflanze,

die vorwiegend auf Gräbern wächst.

(Robert Lembke)

 

 

Der Anfang ist die Hälfte des Weges.

(Koreanische Weisheit)

 

 

Viele ereifern sich über Anschauungen, die sie in zwanzig Jahren haben werden.

(Jean-Paul Sartre)

 

 

Applaus wärmt die Seele, macht aber nicht den Kühlschrank voll.

(Schauspieler-Weisheit)

 

 

Die Arbeit hält drei große Übel fern:

die Langeweile, das Laster und die Not.

(Voltaire)

 

 

Arbeit ist finanziell bedingter Freizeitausgleich.

 

 

Arbeit ist die beste Medizin. Leider hat sie sehr viele Nebenwirkungen.

(Klaus D. Koch)

 

 

Der Mensch hat zwei Arme, um zu arbeiten, und zwei Beine, um vor der Arbeit zu flüchten.

 

 

Wenn man keine Argumente hat, Stimme heben!

(Tipp an Redner von  Klaus Töpfer)

 

 

Armut ist der beste Schutz vor Besitzverlust.

(Dieter Hildebrand)

 

 

Armut ist ohne Geld gar nicht denkbar.

(Gerhard Polt)

 

 

Der Arzt ist oft gefährlicher als die Krankheit.

 

 

Ärzte verschreiben Pillen, von denen sie wenig verstehen, um Krankheiten zu behandeln, von denen sie noch weniger verstehen, für Menschen, von denen sie überhaupt nichts verstehen.

(Voltaire)

 

 

Der Asket macht aus der Tugend eine Not.

(Friedrich Nietzsche)

 

 

Aufrichtigkeit ist eine Tugend, die ihren Lohn schon im Namen trägt: Sie richtet auf.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Der Aufschub ist der Dieb der Zeit.

(Edward Young)

 

 

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.

(Winston Churchill)

 

 

Die Augen sind die Fenster der Seele.

(Hildegard von Bingen)

 

 

Man kann mit offenen Augen seine Umwelt betrachten oder mit geschlossenen Augen in sein Inneres schauen.

(Max Ernst)

 

 

Genieße den Augenblick; denn der Augenblick ist dein Leben!

 

 

Jeder ist Ausländer - fast überall.

 

 

Eine gute Ausrede ist nie schlecht.

 

 

Automation ist der Versuch des Mannes, die Arbeit so leicht zu machen, dass die Frau sie tun kann.

(Evelyn Sanders)

 

 

Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und der ihn sofort zurück haben will, wenn es regnet.

(Mark Twain)

 

 

Begeisterung ist keine Ware,

die man einpökelt für viele Jahre.

(Johann Wolfgang  von Goethe)

 

 

Ein gutes Beispiel erkennt man daran, dass es nicht ansteckend ist.

(Stanislaw Jerzy Lec)

 

 

Das gute Beispiel ist nicht nur eine Möglichkeit,

andere Menschen zu beeinflussen,

es ist die einzige.

(Albert Schweitzer)

 

 

Ein Beruf ist der Rückgrat des Lebens.

(Friedrich Nietzsche)

 

 

Ein verfehlter Beruf verfolgt uns durch das ganze Leben.

(Honoré de Balzac)

 

 

Bescheidenheit ist ein Wesensmerkmal der Meister.

(sagt einer über sich selbst in der Filmserie Liebling Kreuzberg)

 

 

Bescheidenheit ist der einzige Glanz, den man dem Ruhm noch hinzufügen kann.

(Charles Duclos Pinot, französischer Schriftsteller)

 

 

Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit,

bei großen Taten ist sie Heuchelei.

(Arthur Schopenhauer)

 

 

Bescheidenheit ist die Kunst, andere herausfinden zu lassen,

wie bedeutsam man ist.

(Berta Drews)

 

 

Man ist so lange nicht betrunken, wie man auf dem Fußboden liegen kann, ohne sich festzuhalten.

(Dean Martin)

 

 

Mit Bezahlen verplempert man das meiste Geld.

(Berliner Sprichwort)

 

 

Warum eigentlich sollten Beziehungen zwischen den Menschen reibungslos funktionieren? Reibung erzeugt Wärme.

(Aus Spanien)

 

 

Beziehungen sind wie Luftpolsterfolie: das Knallen macht so lange Spaß, bis die Luft raus ist.

 

 

Bier is g'sund, solang man's net sauft.

(Schwester Doris, Braumeisterin der Klosterbrauerei in Maltersdorf)

 

 

Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.

(Gisèle Freund)

 

 

Bildung ist der beste Impfstoff gegen Gewalt.

 

 

Bildung ist, wenn man alles, was man gelernt hat, vergessen hat.

(Albert Einstein)

 

 

Bildung ist nicht auf die Schule begrenzt. Sie geht unerbittlich weiter bis an das Lebensende.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch. Sonst müsste es Buchung heißen.

(Dieter Hildebrandt)

 

 

Es gibt nur eins, was auf die Dauer teurer ist als Bildung

- keine Bildung.

(John F. Kennedy)

 

Im Blick kommt die Seele ans Fenster.

(August Pauly)

 

 

Blumen sind die Lieblingsgedanken der Natur.

(Bettina von Arnim)

 

 

Blumen sind das Lächeln der Erde.

 

 

Wer Bomben sät, wird Flüchtlinge ernten.

(Zuheir Zubi)

 

 

Bomben töten einen Terroristen,

aber nur gute Politik beseitigt Terrorismus.

(Ban Ki Moon, UN-Generalsekretär)

 

 

Brüssel war der Eimer, auf den mein Hintern passte.

(Rolf-Dieter Krause, jahrzehntelang Europa-Korrespondent der ARD)

 

 

Bücher lesen schadet der Dummheit.

 

 

Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift.

(Sun Zsu)

 

 

Charakter ist eine Reise, kein Ziel.

(Bill Clinton)

 

 

Charakter ist die Fähigkeit, sich selbst im Wege zu stehen.

 

 

Den Charakter eines Menschen erkennt man erst dann, wenn er Vorgesetzter geworden ist.

(Erich Maria Remarque)

 

 

Charme ist, wenn man einen Menschen vergessen macht, dass er so aussieht, wie er aussieht.

 

 

Charme ist die Art, wie ein Mensch ja sagt, ohne dass ihm eine bestimmte Frage gestellt worden ist.

(Albert Camus)

 

 

Ein Dackel ist doppelt so lang und halb so hoch wie ein Hund.

 

 

Dankbarkeit ist ein Zeichen edler Seele.

(Aesop)

 

 

Nicht die Glücklichen sind dankbar.

Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

(Francis Bacon)

 

 

Unter Dankbarkeit versteht man gemeinhin die Bereitwilligkeit, lebenslänglich Salbe aufzuschmieren, weil man einmal Läuse gehabt hat.

(Karl Kraus)

 

 

Dankbarkeit löst Bindungen aus der Vergangenheit.

 

 

Ein gutes Mittel, dass etwas ohne Zögern aus Liebe und ohne ein Wort der Widerrede geschehe, ist, dass man es - selber macht.

(Jean Paul)

 

 

Das Dekolleté ist der kürzeste Weg von der Frau zum Männerauge.

 

 

Dementi ist die verneinende Bestätigung einer Nachricht, die vorher lediglich ein Gerücht gewesen war.

(John B. Priestley)

 

 

Dementi ist der verzweifelte Versuch, die Zahnpasta wieder in die Tube zu bekommen.

(Lore Lorentz)

 

 

Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen - ausgenommen alle anderen.

(Winston Churchill)

 

 

Demokratie darf nicht so weit gehen, dass in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.

(Willy Brandt)

 

 

Demokratie ist kein Zustand, sondern eine tägliche Aufgabe.

(Blaschek)

 

 

Demokratie ist das Recht, eine andere Meinung zu haben.

(Robert Redford)

 

 

Demokratisch ist es, dem anderen zuzuhören, seine Meinung zu erwägen, das, was einem selbst einleuchtet, zu akzeptieren und gegen das übrige, unter ständiger Wahrung des Respekts vor der Person des anderen, seine Gegenargumente hervorzubringen.

(Walter Scheel)

 

 

Das Denken ist die Arbeit des Geistes, die Träumerei seine Lust.

(Victor Hugo)

 

 

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

(C.G.Jung)

 

 

Die Fähigkeit des Denkens ist ein hohes Gut; man sollte nicht leichtfertig davon Gebrauch machen.

(Ottfried Fischer)

 

 

Viele Menschen verstehen unter Denken nur die Umgruppierung ihrer Vorurteile.

(William James)

 

 

Kein Ding ist ohne Nebending.

(Gregor Gysi)

 

 

Ein Diplomat ist ein Gentleman, der zweimal überlegt, bevor er doch nichts sagt.

(John Steinbeck)

 

 

Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen,

was man mit einem Wort sagen könnte.

(Jaint-John Perse)

 

 

Diplomatie ist, mit dem Schwein freundlich aber zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.

 

 

Diskussion ist ein Austausch von Intelligenz, Streit ist ein Austausch von Dummheit.

 

 

Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.

(Romain Rolland)

 

 

Ein Don Juan ist ein Mann, der den Frauen beim Fallen behilflich ist.

(Adolf Wohlbrück)

 

 

Dreck ist Materie am falschen Fleck.

 

 

Die beste Droge ist ein klarer Kopf.

(Harald Juhnke)

 

 

Zur Duldsamkeit gehört nicht, dass ich auch billige, was ich dulde... Alle unsere Streitigkeiten sind daraus entstanden, dass einer dem anderen seine Ansichten aufzwingen will.

(Mahatma Gandhi)

 

 

Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit.

(Gerhard Uhlenbruck)

 

 

Die Mutter der Dummen ist immer schwanger.

(Arabischer Spruch über dem Schreibtisch von Erwin Pelzig)

 

 

Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.

(Helmut Schmidt)

 

 

Dummheit ist eine natürliche Begabung.

 

 

Lache nie über die Dummheit der anderen.

Sie ist deine Chance.

(Sir Winston Churchill)

 

 

Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden, die Klugheit steht zurück, um zu sehen.

(Carmen Sylva)

 

 

Man soll keine Dummheit zweimal begehen. Die Auswahl ist schließlich groß genug.

(Jean-Paul Sartre)

 

 

Wer ohne Dummheiten lebt,

ist nicht so klug, wie er glaubt.

(La Rochefoucauld)

 

 

Die Ehe mit dem Ideal der ewigen Treue wurde zu einer Zeit erfunden, als die Menschen jung starben und ein Paar nur wenige Jahre mit einander lebte.

(Volkmar Sigusch)

 

 

Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu sein, wie man alleine war.

(Oscar Wilde)

 

 

Die Ketten der Ehe sind so schwer, dass man sie zu zweit tragen muss, manchmal zu dritt.

(Alexandre Dumas)

 

 

Das Konzept der Ehe ist wie ein Bettlaken, das sich einfach nicht glattstreichen lässt: Wenn wir versuchen, die eine Seite zu optimieren, bringen wir nur die drei anderen durcheinander.

(Alain de Botton)

 

 

In der Ehe pflegt gewöhnlich einer immer der Dumme zu sein.

Nur wenn zwei Dumme heiraten: Das kann mitunter gut gehn.

(Kurt Tucholsky)

 

 

Die Ehe ist ein viel zu interessantes Experiment, um es nur einmal zu versuchen.

(Rita Hayworth)

 

 

Die Ehe ist wie ein Telefon:

Wenn man nicht richtig gewählt hat, ist man falsch verbunden.

(Doris Day)

 

 

Es gibt kein Gewerbe, das kärglicher ernährt als die Ehrlichkeit.

(Johann Karl August Musäus)

 

 

Ehrlichkeit verlangt nicht, dass man alles sagt, was man denkt.

Ehrlichkeit verlangt nur, dass man nichts sagt, was man nicht auch denkt.

(Helmut Schmidt)

 

 

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.

 

 

Der Eigensinn ist die Energie der Dummen.

(Jean-Paul Sartre)

 

 

Man wird zur Eins durch die Nullen, die man hinter sich hat.

 

 

Wenn wir uns einsam fühlen, sollten wir unsere Einstellung zu anderen Menschen überprüfen.

(Dalai Lama)

 

 

Wir leben in einer Zeit des eiligen Müßiggangs. Viele Leute tun nichts, aber sie tun es in Eile.

(Curtis Baker)

 

 

Eitelkeit ist nur tragisch, wenn man nichts hat, worauf man eitel sein kann.

(Sir Peter Ustinov) 

 

 

Was die Männer bei Frauen Eitelkeit nennen,

nennen sie bei sich selbst gesundes Selbstbewusstsein.

(Ruth Maria Kubitschek)

 

 

Emotionalität ist das tiefe Luftholen, bevor man loslegt,

Pragmatismus ist das gleichmäßige Atmen, das sich anschließt.

(Nadja Schlüter, Flüchtlingshelferin)

 

 

Was die Raupe Ende der Welt nennt,

nennt der Rest der Welt Schmetterling.

(Laotse)

 

 

Enthaltsamkeit ist das Vergnügen

an Dingen, welche wir nicht kriegen.

(Wilhelm Busch)

 

 

Entwicklungshilfe ist, wenn die armen Leute eines reichen Landes

für die reichen Leute eines armen Landes Geld spenden.

(Denis Healy)

 

 

Erfahrung ist, was junge Leute unterschätzen und alte Leute überschätzen.

 

 

Die Erfahrung lehrt, dass die Erfahrung nicht das mindeste lehrt.

(Giovanni Guareschi)

 

 

Erfahrung ist das, was du bekommst, wenn du nicht bekommen hast, was du eigentlich wolltest.

 

 

Erfahrung ist etwas, was man zu haben meint, bis man mehr davon hat.

(Evelyn Sanders)

 

 

Leute mit viel Erfahrung haben den großen Vorzug, nur neue Fehler zu machen.

(Wolfgang Büttner)

 

 

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.

(Konfuzius)

 

 

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt.

Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt.

(Aldous Huxley)

 

 

Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewissheit.

(Arthur Schopenhauer)

 

 

Erfahrung heißt gar nichts.

Man kann eine Sache auch 35 Jahre falsch machen.

(Kurt Tucholsky)

 

 

Die nützlichsten Erfahrungen, die man macht, sind die schlechten.

(Thornton Wilder)

 

 

Manches wird in der Erinnerung zu Gold,

was in der Gegenwart wie Blei dünkt.

(Marie Louise von Francois)

 

 

Erfolg ist einmal mehr aufstehen als umfallen.

(Winston Churchill)

 

 

Das Unangenehme am Erfolg ist, dass es einen mit Leuten zusammenbringt, die man vorher gemieden hat.

(John Updike)

 

 

Erfolg sollte man daran messen, wieviel man für ihn aufgeben musste.

 

 

Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als keinen Erfolg zu haben:

Das ist, nichts unternommen zu haben.

(Franklin D- Roosevelt)

 

 

Erfolg steigt nur zu Kopf,

wenn dort der erforderliche Hohlraum vorhanden ist.

(Heinz Erhardt)

 

 

Das Geheimnis des Erfolges ist, andere zu verstehen.

(Henry Ford)

 

 

Erfolglosigkeit ist an sich noch kein Makel, aber es versaut einem das ganze Leben.

(Diether Krebs)

 

 

Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich,

wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut,

was ihm gefällt.

(Bob Dylan)

 

 

Erfolgsmenschen sind leicht zu erkennen: Sie haben blaue Flecken an den Ellenbogen.

(Rudolf Platte)

 

 

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

(Jean Paul)

 

 

Die Erinnerung malt mit goldenem Pinsel.

 

 

Erziehung heißt vorleben. Alles andere ist höchstens Dressur.

(Oswald Bumke)

 

 

Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

(Mark Twain)

 

 

Gute Erziehung besteht darin, verbergen zu können, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von den anderen.

(Mark Twain)

 

 

Erziehung ist der Versuch, Kindern Verhaltensweisen zu vermitteln, denen sie bei Erwachsenen nur selten begegnen.

(Friedrich Fröbel)

 

 

 

Essen und Trinken hält Leib und Kehle zusammen.

(Ottfried Fischer)

 

 

Ein Esoteriker ist ein Mensch, der immer wieder gefragt wird,

ob er das wirklich glaubt.

 

 

Ethik ist Religion ohne Weihnachten.

(Erwin Pelzig)

 

 

Europa besteht aus Staaten, die sich nicht vorschreiben lassen, was sie beschlossen haben.

(Werner Schneyder)

 

 

Leute, die andere daran hindern, den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen, nennt man Experten.

(Hannes Messemer)

 

 

Der Fahrer, der die kürzeste Verbindung zwischen Arsch und Hirn hat, ist der beste Fahrer.

(Niki Lauda)

 

 

Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande.

Liegenbleiben ist beides.

(Konrad Adenauer)

 

 

Ich bin stolz auf die Falten, sie sind das Leben in meinem Gesicht.

(Brigitte Bardot)

 

 

Fanatiker sind zu allem fähig, sonst aber zu nichts.

 

 

Wenn Sie keine Fantasie haben, dann stellen Sie sich einfach vor, dass Sie Fantasie haben!

 

 

Fantasie ist das Modell, nach dem die Wirklichkeit geschaffen wird.

(Walt Disney)

 

 

Farbe ist das Lachen des Lichts.

 

 

Niemand hetzt andere so wie die Faulen, wenn sie ausgefaulenzt haben, damit sie fleißig erscheinen.

(La Rochefoucauld)

 

 

Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

(Jules Renard)

 

 

Faulpelz: Ein Mensch, der sich nicht die Arbeit macht, sein Nichtstun zu begründen.

(Gabriel Laub)

 

 

Fehler sind das Tor zu neuen Entdeckungen.

(James Joyce)

 

 

Keine Fehler macht nur, wer gar nichts macht.

(Aldo Moro)

 

 

Ein guter Chef macht nicht alle Fehler selber. Er gibt auch seinen Mitarbeitern eine Chance.

 

 

Mit Adleraugen sehen wir die Fehler anderer,

mit Maulwurfsaugen unsere eigenen.

(Franz von Sales)

 

 

Fehler sind nützlich, aber nur, wenn man sie schnell findet.

(John Maynard Keynes)

 

 

Der Glaube an die Existenz von Feinden ist die Hauptfalle des Menschen.

 

 

Die einzigen wirklichen Feinde eines Menschen

sind seinen eigenen negativen Gedanken.

(Albert Einstein)

 

 

Feminismus ist die radikale Ansicht, dass Frauen Menschen sind.

(Ironie!)

 

Fernsehen ist Kaugummi für die Augen.

 

 

Das Fernsehen sorgt dafür, dass man in seinem  Wohnzimmer von Leuten unterhalten wird,

die man nie einladen würde.

(Shirley MacLaine)

 

 

Ein Feuilletonist ist ein Mann, der es versteht, auf einer Glatze Locken zu drehen.

(Karl Kraus - Motto für das Streiflicht in der Süddeutschen Zeitung)

 

 

Der Finanzsektor ist eine Dienstleistungsindustrie.

Er sollte anderen dienen, bevor er sich selbst bedient.

(Christine Lagarde)

 

 

Ein Flirt ist Training mit dem Unrichtigen für den Richtigen.

(Senta Berger)

 

 

Ein Flirt ist der Versuch, gleichzeitig Feuer zu fangen und zu löschen.

(Senta Berger)

 

 

Flirten ist das Kunststück, mit einem blauen Auge davon zu kommen,

nachdem man in zwei blaue Augen geblickt hat.

(Roy Black)

 

 

Die Flöhe und die Wanzen

gehören auch zum Ganzen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

Forschung ist, wenn zwei Probleme auftauchen, wo vorher nur eins war.

 

 

Fortschritt entsteht aus dem Wunsch des Menschen, über seine Verhältnisse zu leben.

 

 

Viele Menschen verstehen unter Fortschritt lediglich eine Vervielfältigung ihrer Bedürfnisse und eine Verringerung ihrer Anstrengung.

(Aldous Huxley)

 

 

Fortschritt nennt man den Vorgang, bei dem es durch angestrengte Arbeit schließlich gelingt, so wenig tun zu müssen, wie die Naturvölker schon immer getan haben.

(David Frost)

 

 

Fortschritt ist der Weg vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen.

(Wernher von Braun)

 

 

Unter Fortschritt versteht man eher das Tempo als die Richtung.

(Thornton Wilder)

 

 

Der größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum sondern die Trägheit.

(Henry Thomas Buckle)

 

 

Klug fragen können ist die halbe Weisheit.

(Francis Bacon)

 

 

Frauen sind so unberechenbar, dass man sich nicht einmal auf das Gegenteil dessen verlassen kann, was sie sagen.

 

 

Frauen würden noch reizender sein, wenn man ihnen in die Arme fallen könnte, ohne in ihre Hände zu fallen.

(Ambrose Gwinnett Bierce)

 

 

Niemandem gehorchen müssen,

niemandem befehlen brauchen,

das nenne ich ein freier Mann sein.

(Stendhal)

 

 

Wahre Freigiebigkeit besteht weniger darin, viel zu geben,

als zur rechten Zeit zu geben.

(Jean de la Bruyère)

 

 

Die Freiheit des  Einzelnen endet da, wo die Freiheit des Nächsten betroffen ist.

 

 

Ohne Freiheit ist der Menschen Leben nicht der Rede wert.

(Johann Heinrich Pestalozzi)

 

 

Freiheit heißt nicht nur, tun zu dürfen, was man will, sondern auch, nicht tun zu müssen, was man nicht will.

 

 

Je weniger Freiheit, desto besser wird sie von der Polizei bewacht.

(Klaus D. Koch)

 

 

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür,

nichts zu verlieren zu haben.

(Janis Joplin)

 

 

Freiheit - das heißt, keine Angst haben, vor nichts und niemand.

(Konstantin Wecker)

 

 

Die Fähigkeit, das Wort Nein auszusprechen,

ist der erste Schritt zur Freiheit.

(Nicolas Chamfort)

 

 

Wenn sich in Amerika ein Junge auf dem Schulhof ins Bein schießt, dann ist das Freiheit. Wenn er sich dann im Krankenhaus kostenlos behandeln lässt, dann ist das Kommunismus.

(Oliver Welke)

 

 

Wer keine Freude an der Welt hat,

an dem hat die Welt auch keine Freude.

(Berthold Auerbach)

 

 

Ein Freund ist jemand, der dir völlige Freiheit gibt,

du selbst zu sein.

(Jim Morrison)

 

 

Ein wahrer Freund ist einer, der kommt, wenn der Rest der Welt geht.

(Walter Wincell)

 

 

Ein Freund ist jemand, der auch in Abwesenheit

gut über dich spricht.

 

 

Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der,

selbst einer zu sein.

(Ralph Waldo Emerson)

 

 

Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Ein Leben ohne Freunde ist wie ein Leben ohne Sonne.

(Deutsches Sprichwort)

 

 

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen und trotzdem zu uns halten.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Freunde sind jene seltenen Menschen, die einen fragen, wie es einem geht und dann auch noch die Antwort abwarten.

 

 

Freunde, denen man Geld leiht, sind Freunde gewesen.

 

 

Freundschaft ist Liebe ohne Flügel.

(Frankreich)

 

 

Freundschaft ist, wenn man auch in Abwesenheit gut über den Anderen redet.

 

 

Freundschaft - das ist wie Heimat.

(Kurt Tucholsky)

 

 

Freundschaft beruht darauf, dass eben nicht alles gesagt wird, nur so ist Beieinandersein möglich.

(Kurt Tucholky)

 

 

Freundschaft ist weit tragischer als Liebe. Sie dauert länger.

(Oscar Wilde)

 

 

Die Freundschaft ist ein Vertrag, durch den wir uns verpflichten, kleine Dienste zu erweisen, um in den Genuss größerer zu kommen.

(Montesquieu)

 

 

Wahre Freundschaft kommt am schönsten zur Geltung, wenn es ringsumher dunkel wird.

(Flämisches Sprichwort)

 

 

Die Freundschaft, die der Wein gemacht,

wirkt wie der Wein nur eine Nacht.

(Friedrich von Logau)

 

 

Freundschaft ist der einzige Klebstoff, der die Welt zusammenhält.

(Woodrow Wilson)

 

 

Freundschaften sind wie alte Dächer, man muss sie ständig reparieren, damit sie halten.

(Samuel Johnson)

 

 

Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg, Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.

(Spinoza)

 

 

Wahrer Frieden besteht nicht nur darin, die Waffen zum Schweigen zu bringen, sondern darin, die Ursachen zu beseitigen, die Menschen dazu bringt, Armeen und Waffen zu benutzen: die irrige Überzeugung, wir seien sterblich und von einander getrennt.

(Guiliana Conforto)

 

 

Nur wenn wir teilen, haben wir den Frieden auf der Welt.

Den Frieden lernen, das ist nichts weiter als teilen lernen.

(Hermann Gmeiner)

 

 

Die Friedensliebe fängt damit an, dass man aufhört, von gerechten Kriegen zu sprechen.

(Sigmund Graff)

 

 

Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume,

dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut.

 

 

Ein fröhliches Gemüt macht ein blühend Alter;

ein trauriger Geist vertrocknet die Gebeine.

(Sprüche Salomons)

 

 

Früher gab es nichts, aber es kostete auch nichts.

 

 

Führend ist der, der es versteht, sich selbst überflüssig zu machen.

(Gerhard Schwarz)

 

 

Eine Fusion ist eine Vereinigung von Firmen, die gemeinsam viele Verpflichtungen einlösen wollen, die sie allein nie eingegangen wären.

(Wendelin Wedeking, Porsche-Chef)

 

 

Fußball ist das Heraustreten aus dem versklavten Ernst des Alltags in den freien Ernst dessen, was nicht sein muss und deshalb so schön ist.

(Benedikt XVI)

 

 

Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel.

(Lukas Podolski)

 

 

Gastfreundschaft ist die Kunst, seine Besucher zum Bleiben zu veranlassen, ohne sie am Aufbruch zu hindern.

(Schwedisches Sprichwort)

 

 

Geburtstage sind wie eine Maß Bier: Wenn man genug davon hat, hört man von selbst auf zu zählen.

(Bayerische Lebensweisheit)

 

 

Das Gedächtnis der Weisen ist ein Sieb, das nur die schönen Stunden zurück hält.

(Aus Japan)

 

 

Gedanken sind nicht stets parat,

man schreibt auch, wenn man keine hat.

(Wilhelm Busch)

 

 

Große Gedanken brauchen nicht nur Flügel,

sondern auch ein Fahrgestell zum Landen.

(Neil Armstrong)

 

 

Der Glaube an das Gedruckte ist seit Gutenberg einer der mächtigsten Aberglauben der Welt.

(Ludwig Marcuse)

 

 

Geduld ist die Kunst, langsam wütend zu werden.

 

 

Gegenwart hat es auch früher gegeben.

 

 

Gehirn: Ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken.

(Ambrose Bierce)

 

 

Im Gegensatz zum Magen meldet sich das Gehirn nicht,

wenn es leer ist.

 

 

Geiz und Glück werden einander nie kennenlernen.

(Benjamin Franklin)

 

 

Zu einem geizigen Vater gehört ein verschwenderisches Kind.

(Aus Frankreich)

 

 

Der Tag, and dem du nicht gelacht hast, ist ein verlorener Tag.

(Charlie Chaplin)

 

 

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Geld ist besser als Armut, wenn auch nur aus finanziellen Gründen.

(Woody Allen)

 

 

Geld macht reich.

(Süddeutsche Klassenlotterie)

 

 

Geld auf der Bank ist wie Zahnpasta: leicht heraus zu bekommen, aber kaum wieder zurück zu bringen.

(Evelyn Sanders)

 

 

Geld ist nicht alles im Leben, aber es sorgt dafür, dass deine Kinder Kontakt mit dir halten.

(Paul Getty)

 

 

Geld haben ist schön, solange man nicht die Freude an Dingen verloren hat, die man nicht mit Geld kaufen kann.

(Salvador Dali)

 

 

Der Besitz von Geld bringt zwei Vorteile mit sich:

Es ist konvertierbar in Zeit und in Nein sagen.

(Hans Magnus Enzensberger)

 

 

Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft.

(Ayn Rand)

 

 

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen,

darf man sicher sein, dass er noch nie welches gehabt hat.

(Aristoteles Onassis)

 

 

Eine Gemeinschaft ist wie ein Schiff:

Jeder sollte bereit sein, das Ruder zu übernehmen.

(Henrik Ibsen)

 

 

Geniale Menschen beginnen große Werke,

fleißige Menschen vollenden sie.

(Leonardi da Vinci)

 

 

Ein Genie macht keine Fehler:

Seine Irrtümer sind die Tore zu neuen Entdeckungen.

(James Joyce)

 

 

Genie ist zu 1 % Inspiration und zu 99 % Transpiration.

(Thomas Edison)

 

 

Nichts beschleunigt die Genesung so sehr wie regelmäßige Arztrechnungen.

(Alec Guiness)

 

 

Genie besteht immer darin, dass einem etwas Selbstverständliches zum erstem Mal einfällt.

(Hermann Bahr)

 

 

Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nichts genossen hat.

(Giovanni Boccaccio)

 

 

Der Genuss ist es, was uns glücklich macht, nicht der Besitz.

(Michel de Montaigne)

 

 

Nichts verhindert den rechten Genuss so wie der Überfluss.

(Michel de Montaigne)

 

 

Gerechtigkeit ist das Recht des Schwächeren.

(Harals Lesch)

 

 

Es gibt Menschen, die halten es für Gerechtigkeit,

wenn alles umsonst ist.

(Dieter Nuhr)

 

 

Alles Gescheite ist schon einmal gedacht worden,

man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Die Geschichte ist der beste Lehrer

mit den unaufmerksamsten Schülern.

(Indira Gandhi)

 

 

Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat,

mit sechzig das Gesicht, das er verdient.

(Albert Schweizer)

 

 

Ein gutes Gespräch ist ein Kompromiss zwischen Reden und Zuhören.

(Ernst Jünger)

 

 

Ein Gespräch setzt voraus, dass der Andere recht haben könnte.

(Hans Georg Gadamer)

 

 

Es gibt keine gesunden Menschen,

es gibt nur nicht genügend untersuchte.

(Ärzte-Weisheit)

 

 

Gesundheit ist das Schweigen der Organe.

(Dr. Eckart von Hirschhausen)

 

 

Gesundheit ist das Nicht-zur-Kennntnis-Nehmen von Krankheit.

(Zauberspruch gegen Hypochondrie)

 

 

Gesundheit ist nicht alles,

aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

(Schopenhauer)

 

 

Die Gesundheit sieht es lieber, wenn der Körper tanzt,

als wenn er schreibt.

(Georg Christoph Lichtenberg)

 

 

Man bereut nie, was man getan,

sondern immer, was man nicht getan hat.

(Marc Aurel)

 

 

Gewalt ist nichts anderes als Vernunft, die verzweifelt.

(Ortega y Gasset)

 

 

Gewissen ist Gottes Gegenwart im Menschen.

(Emanuel Swedenborg)

 

 

Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheiten der Mitmenschen.

(Mark Twain)

 

 

Nur an sich glauben ist Egoismus,

nur an andere glauben ist Dummheit.

(Asaf Youbiner)

 

 

Gleichberechtigung ist dann erreicht, wenn wir Frauen in Ämter wählen können, die ebenso inkompetent sind wie die Männer, die diese Ämter innehaben.

(Maureen Reagan, Tochter eines US-Präsidenten)

 

 

Das Glück kommt zu denen, die lachen.

 

 

Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

(Albert Schweizer)

 

 

Glück ist wie die Sonne. Aber selbst darauf sitzen Flecken.

(Phil Bosmans)

 

 

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,

Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

(Wilhelm Busch)

 

 

Glück ist Talent für das Schicksal.

(Novalis)

 

 

Das Glück ist mit die Doofen.

(Selbsterkenntnis)

 

 

Die Suche nach dem Glück ist einer der Hauptursachen des Unglücks.

(Eric Weiner)

 

 

Glück ist, nicht alles gleich und sofort zu wollen, sondern sogar weniger zu wollen.

(George Vaillant, Glücksforscher)

 

 

Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst,

sondern darin, dass du auch immer willst, was du tust.

(Leo Tolstoi)

 

 

Glück ist das Zusammentreffen von Fantasie und Wirklichkeit.

(Leo Tolstoi)

 

 

Glück haben ist Glück,

aber glücklich sein ist eine Kunst.

 

 

Glück ist im Wesentlichen ein bisschen Gesundheit

und viel schlechtes Gedächtnis.

(Monika Gruber)

 

 

Das Glück lässt sich nicht zwingen. Aber es hat für hartnäckige Menschen sehr viel übrig.

(Peter Frankenfeld)

 

 

Wenn wir nicht ständig hinter dem Glück herjagen würden,

hätten wir das schönste Leben.

 

 

Es gibt keinen Weg zum Glück.

Glücklichsein ist der Weg.

 

 

Glücklich ist nicht, wer hat, was er wünscht,

sondern wer nicht wünscht, was er nicht hat.

(Decimius Magnus Ausonius)

 

 

Sich glücklich fühlen zu können,

auch ohne Glück, das ist Glück.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Nicht die Glücklichen sind dankbar,

es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

(Francis Bacon)

 

 

Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart,

um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen.

(Albert Einstein)

 

 

Glücklichsein ist ein Entscheidung.

(Hubertus Meyer-Burckhardt)

 

 

Die Regeln des Glücks:

Tu etwas,

liebe jemanden,

hoffe auf etwas.

(Immanuel Kant)

 

 

40 Jahre sind das Greisenalter der Jugend,

50 Jahre die Jugend des Greisenalters.

 

 

Großzügigkeit ist die einzige Investition, die niemals misslingt.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Eine gute Grundlage ist die beste Voraussetzung für eine gesunde Basis.

(Politiker-Worthülse)

 

 

Alle guten Grundsätze sind in der Welt schon vorhanden. Man braucht sie nur anzuwenden.

(Blaise Pascal)

 

 

Güte ist für die Seele dasselbe,

was Gesundheit für den Leib ist.

(Leo Tolstoi)

 

 

Güte ist, wenn man das leise tut, was die anderen laut sagen.

(Friedl Beutelrock)

 

 

Alles ist gut, nur nicht überall, nicht immer, nicht für alle.

(Novalis)

 

 

Einen guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das Einzige, was man damit machen kann.

(Oscar Wilde)

 

 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

(Erich Kästner)

 

 

Gut zu sein ist edel, Anderen zu sagen, was gut ist, ist noch edler -

und es macht keine Mühe.

(Mark Twain)

 

 

Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, das man lässt.

(Wilhelm Busch)

 

 

Die gute alte Zeit - eine uralte Erfindung, die von jeder Generation neu gemacht wird.

(Klaus D. Koch)

 

 

Haben ist besser als Brauchen.

(Bastler-Weisheit)

 

 

Eine Halbinsel ist eine Insel, die noch nicht ganz fertig ist.

(Kindermund)

 

 

Der Handel ist die Kunst, das Bedürfnis oder das Verlangen von jemandem oder etwas zu missbrauchen.

(Edmond und Jules de Goncourt)

 

 

Wer sein Kind kein Handwerk lehrt, bringt ihm das Stehlen bei.

(Sprichwort aus Persien)

 

 

Heilkunst ist eine Unterhaltung, die dem Körper die Zeit gibt, von allein wieder gesund zu werden.

(Dr. Eckart von Hirschhausen)

 

 

Heimat ist da, wo dich die Nachbarn grüßen.

 

 

Nicht wo du die Bäume kennst,

wo die Bäume dich kennen,

ist deine Heimat.

(Aus Sibirien)

 

 

Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde.

(Emil Gött)

 

 

Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.

 

 

Eine Heirat geht ja furchtbar schnell,

aber die Scheidung ist immer so zeitraubend.

(Brigitte Bardot)

 

 

Heiterkeit ist unmittelbarer Gewinn. Sie allein ist die bare Münze des Glücks.

(Arthur Schopenhauer)

 

 

Nach Lieben ist Helfen das schönste Wort der Welt.

(Berta von Suttner)

 

 

Ein Held unterscheidet sich von einem Feigling nur durch einen Schritt zu Seite.

(Gene Hackmann)

 

 

Heldenhaftigkeit ist eine Todesart, keine Lebensart.

(Gabriel Laub)

 

 

Der Herbst ist ein zweiter Frühling,

wo jedes Blatt zur Blüte wird.

(Albert Camus)

 

 

Ein Tropfen Hilfe ist besser als ein Ozean voll Sympathie.

 

 

Wenn du eine hilfreiche Hand brauchst,

suche sie am Ende deines rechten Arms.

(Pesech Kian)

 

 

Ein Herr ist jemand, der es durch ein feinsinniges Kompliment versteht, eine Frau sich als Dame fühlen zu lassen.

(Streiflicht der SZ)

 

 

Hoffnung ist wie der Zucker im Tee:

Auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles.

(Aus China)

 

 

Höflichkeit ist nichts als das Vermeiden des Ärgers, den einem schlechte Manieren bereiten würden.

(Stendhal)

 

 

Homoöpathie ist, wenn du über ein Feld läufst, furzt und sagst, es ist gedüngt.

(Bernhard Hoecker)

 

 

Das Leben ist kurz, aber man hat immer Zeit für Höflichkeit.

(Ralph Waldo Emerson)

 

 

Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null.

Und das nennen sie ihren Standpunkt.

(Albert Einstein)

 

 

Humor ist, weder sich noch das Leben besonders ernst zu nehmen.

(Johann Nestroy)

 

 

Humor ist einfach eine komische Art, ernst zu sein.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann.

(William Shakespeare)

 

 

Humor ist der Regenschirm der Weisen.

(Erich Kästner)

 

 

Humor ist der Schwimmgürtel des Lebens.

(Wilhelm Raabe)

 

 

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

(Joachim Ringelnatz)

 

 

Humor ist gesunder Menschenverstand, der tanzt.

(Aus England)

 

 

Ein Mensch ohne Humor ist wie ein Haus mit immer trüben Fenstern.

(Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling)

 

 

Im Garten des Lebens ist Humor der beste Dünger.

(Arabisches Sprichwort)

 

 

Humor ist das Salz des Lebens,

und wer gut gesalzen ist, bleibt lange frisch.

(Orientalische Weisheit)

 

 

Humor ist keine Gabe des Geistes,

er ist eine Gabe des Herzens.

(Ludwig Böhme)

 

 

Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal.

(Ralf Schmitz)

 

 

Hygiene ist, wenn man sich mehr wäscht als nötig.

 

 

Das Ideal ist nichts als die Wahrheit von weitem.

(Alphonse de Lamartine)

 

 

Ideale sind wie Sterne: Man kann sie nicht erreichen,

aber man kann sich an ihnen orientieren.

(Carl Schurz)

 

 

Der ideale Tag wird nie kommen.

Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen.

(Horaz)

 

 

Idealismus ist die Fähigkeit, Menschen so zu sehen, wie sie sein könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.

(Curt Goetz)

 

 

Ignoranz ist Stärke!

 

 

Image ist das, was man braucht, damit die anderen denken, dass man so wär, wie man ist.

(Frank Markus Barwasser)

 

 

Improvisation ist die Kunst, ohne Anlauf durch den Stegreif zu springen.

(Georg Thomalla)

 

 

Inflation ist zuviel Geld bei anderen Leuten.

(Evelyn Sanders)

 

 

Integrität bedeutet, das Richtige zu tun,

auch wenn niemand zusieht.

(C. S. Lewis)

 

 

Denken ist die Arbeit des Intellekts,

Träumen sein Vergnügen.

(Victor Hugo)

 

 

Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen.

(George Bernard Shaw)

 

 

Irren ist menschlich. Aber wenn man richtigen Mist bauen will, braucht man einen Computer.

(Dan Rather)

 

 

Irren ist ärztlich. Wir handeln und behandeln nach dem aktuellen Stand des Irrtums.

(Spruch in einem Wartezimmer)

 

 

A Irrtum is oiwei besser ois wamma song muass: I woass nix.

(Ottfried Fischer)

 

 

Das Dogma gibt dem Irrtum einen Freibrief, doch der Kampf gegen den Irrtum ist der Lebenshauch der Wissenschaft.

(George Eliot)

 

 

Irrtümer schwimmen wie Stroh auf der Oberfläche.

Wer nach Perlen sucht, muss tief tauchen.

(John Dryden)

 

 

Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheiten.

(Theodor Heuss)

 

 

Jammern ist der Gruß der Kaufleute.

 

 

Das Jenseits wird von den Gesetzen regiert,

die das Diesseits erlassen hat.

(Stanislaw Jerzy Lec)

 

 

Ein Journalist ist ein Mann, der anderen etwas erklärt,

was er selbst nicht verstanden hat.

(Unbekannter Redakteur)

 

 

Ein Journalist ist einer, der nachher alles vorher gewusst hat.

(Karl Kraus)

 

 

Ein Jubiläum ist ein überaus wichtiges Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Die Jugend weiß, was sie nicht will, bevor sie weiß, was sie will.

(Jean Cocteau) 

 

 

Jugend - das ist vor allem das Übergewicht der Hormone über die Argumente.

(David Frost)

 

 

Die Jugend nährt sich von den Träumen, das Alter von den Erinnerungen.

(Aus Israel)

 

 

Die Jugend ist etwas Wundervolles. Es ist eine Schande, dass man sie an Kinder vergeudet.

(George Bernard Shaw)

 

 

Wer seiner Jugend hinterherläuft,

läuft dem Alter in die Arme.

(Willy Millowitsch)

 

 

Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen.

Das Alter ist die Zeit, sie zu nutzen.

(Rousseau)

 

 

Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Die jungen Leute leiden weniger unter ihren Fehlern

als unter der Weisheit der Alten.

(Marquis de Vauvenargues)

 

 

Junggesellen sind Männer, die aus der Hand fressen, aber nur aus der eigenen.

(Mario Adorf)

 

 

Ein Junggeselle ist ein Mann, der aus den Erfahrungen anderer Konsequenzen gezogen hat.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Ein Junggeselle ist ein Mann, dem zum Glück die Frau fehlt.

 

 

Ein Junggeselle ist ein Mann, der lieber Socken stopft als Mäuler.

(Mario Adorf)

 

 

Ohne die Kälte des Winters

gäbe es die Wärme des Frühlings nicht.

(Ho Chi Minh)

 

 

Kalorien sind wie kleine Heinzelmännchen, die nachts die Kleider enger nähen.

(Aus dem fränkischen Fasching)

 

 

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.

(John Maynard Keynes)

 

 

Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.

(Danny Jaye)

 

 

Kinder sind in einem modernen Haushalt das einzige, was mit der Hand gewaschen wird.

(Uschi Dämmrich-von Luttitz)

 

 

Kinderlärm ist Zukunftsmusik.

 

 

Kindesmisshandlung fängt mit der Namensgebung an.

(Jürgen Rudolf, Namensforscher)

 

 

Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung.

(Antoine de Saint-Exupéry)

 

 

Mancher ist so klug, dass er darüber vergisst, auch mal eine Dummheit zu machen.

(Spruch)

 

 

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten.

Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen.

(Nagib Machfus)

 

 

Der Kluge lernt aus allem und jedem,

der Normale aus seinen Erfahrungen,

und der Dumme weiß alles schon besser.

(Sokrates)

 

 

Kluge Leute verstehen es, den Abschied von der Jugend

auf mehrere Jahrzehnte zu verteilen.

(Francoise Rosay)

 

 

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon etwas schwieriger.

(Kurt Tucholsky)

 

 

Die größte Klugheit einer klugen Frau besteht darin, ihre Klugheit nicht zu zeigen.

(Virginia Woolf)

 

 

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln:

Durch Nachdenken: Der edelste.

Durch Nachahmen: Der leichteste.

Durch Erfahrung: Der bitterste.

(Konfuzius)

 

 

Der Klügere gibt nach. Daher die Weltherrschaft der Dummen.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Eine Koalition ist die Vereinigung von Firmen, die ein Ziel verfolgen, das sie allein nie verfolgt hätten.

(Wendelin Wedeking, Porsche-Chef)

 

 

Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als an den Hüften.

 

 

Eine Kommission ist oft eine Gruppe von Unwilligen,

ausgewählt aus einer Schar von Unfähigen

zwecks Erledigung von etwas Unnötigem.

(Richard Harkness)

 

 

Schwerpunkt Kommunikation: Zuhören statt zutexten.

(brand eins)

 

 

Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.

(Aristide Briand)

 

 

Ein Kompromiss ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen,

dass jeder glaubt, er habe das größte Stück erwischt.

(Ludwig Erhardt)

 

 

Kondolieren ist gratulieren, wenn jemand gestorben ist.

(Kindermund)

 

 

Eine Konferenz ist eine Sitzung, bei der viele hineingehen und wenig herauskommt.

(Werner Finck)

 

 

Es ist nicht die Aufgabe des Konsumenten, zu wissen, was er will.

(Steve Jobs, Apple-Gründer)

 

 

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

 

 

Die meisten Kranken gehen zum Arzt, nur die Erkälteten gehen ins Theater.

(Heinz Drache)

 

 

Krankheit verschafft Befriedigungen, die es dem Kranken oft verwehren, gesund zu werden.

(Nathalie Sarraute)

 

 

Eine der am meisten verbreiteten Krankheiten ist die Diagnose.

(Karl Kraus)

 

 

Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die sich nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber nicht umbringen.

(Plakat bei einer Demo)

 

 

Terrorismus ist der Krieg der Armen, und Krieg ist der Terrorismus der Reichen.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen - das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.

(John F. Kennedy)

 

 

Krisen sind die Geburtshelfer neuer Ideen.

(Harald Willenbrock)

 

 

Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.

(Christian Morgenstern)

 

 

Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.

(Noel Coward)

 

 

Kunst ist das, wovon Leute, die was davon verstehen, sagen, dass es Kunst ist.

(Zé do Rock)

 

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.

(Karl Valentin)

 

 

Kunst wischt den Staub des Alltags von der Seele.

(Pablo Picasso)

 

 

Die Kunst ist meistens künstlich.

(Tomi Ungerer)

 

 

Lachen ist das angenehmste Geräusch, das Menschen produzieren können.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Lachen ist der kleinste Abstand zwischen Menschen.

(Guiliana Conforto)

 

 

Das Lachen ist die Sonne, die aus dem menschlichen Antlitz

den Winter vertreibt.

(Victor Hugo)

 

 

Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hinein huschen kann.

(Christian Morgenstern)

 

 

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.

(Charlie Chaplin)

 

 

Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.

(Heinz Rühmann)

 

 

Allein im Lächeln liegt das beschlossen, was man die Schönheit eines Gesichtes nennt.

(Leo Tolstoi)

 

 

Die lange Bank ist des Teufels liebstes Möbelstück.

(Erwin Huber)

 

 

Die Langeweile ist die Not derer, die keine Not kennen.

(Sprichwort)

 

 

Ein Langweiler ist ein Mensch, der so viel über sich redet,

dass wir nicht dazu kommen, über uns zu reden.

(Melville D. Landon)

 

 

Lärm ist, was andere machen.

 

 

Leben ist ein großes Fest,

wenn sich's nicht berechnen lässt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi.

 

 

Das Leben ist wie ein Bankkonto: Man bekommt nur das zurück, was man hinterlegt hat.

 

 

Das Leben ist bezaubernd - man muss es nur durch die richtige Brille ansehen.

(Alexandre Dumas d. J.)

 

 

Rückwärts betrachtet, ergibt das Leben einen Sinn. Leider muss man es von vorn leben.

(Otto Schenk)

 

 

Das Leben ist ein zeitweiliger Sieg über die Ursachen, die zum Tode führen.

(Sylvester Graham, amerikanischer Epidemiologe)

 

 

Das Leben ist eine durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragene und immer tödlich verlaufende Krankheit.

 

 

Leben ist das, was dir passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

(John Lennon)

 

 

Das Leben ist ein Zug, steigen Sie ein!

 

 

Das Leben findet jetzt statt!

 

 

Das Leben besteht darin, beim nächsten Versuch besser zu scheitern.

(Samuel Beckett)

 

 

Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.

(Augustinus Aurelius)

 

 

Der Preis von allem ist die Menge an Leben, die du dafür eintauschst - sofort oder später.

(Henry David Thoreau)

 

 

Leben besteht nicht darin, gute Karten zu kriegen,

sondern mit den Karten gut zu spielen.

(Johann Nepomuk Nestroy)

 

 

Das Leben ist wichtiger als die Zeit.

(Amazonas-Kapitän)

 

 

Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen.

(Walter Moers)

 

 

Ein neues Leben kannst du nicht anfangen,

aber täglich einen neuen Tag.

(Henry David Thoreau)

 

 

Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen,

das man zur Verfügung hat.

(Theodor Storm)

 

 

Das Leben ist das Wichtigste des menschlichen Daseins.

(Heinz Erhardt)

 

 

Das Leben entwickelt und ändert sich die ganze Zeit,

deshalb müssen wir die ganze Zeit unsere Vorurteile

gegen andere austauschen.

(Tomi Ungerer)

 

 

Es ist der Reiz des Lebens, dass man nicht alles für selbstverständlich hält, sondern noch bereit ist, sich zu wundern.

(Loriot)

 

 

Uneingeschränkte Lebensfreude ist das beste Rezept, um gesund zu bleiben.

(Art Ulene)

 

 

Wir brauchen die zweite Lebenshälfte, um die Vorurteile und falschen Ansichten auszumerzen, die wir uns in der ersten Lebenshälfte als Wahrheiten angeeignet haben.

(Jonathan Swift)

 

 

Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.

(Samuel Goldwyn)

 

 

Die wahre Lebenskunst besteht darin, nicht abzulehnen, was uns das Leben anbietet, und nicht zu begehren, was uns das Leben verwehrt.

(Herrmann Hesse)

 

 

Lebenskünstler leben von den Zinsen eines nicht vorhandenen Kapitals.

(Stanislaw Jerzy Lec)

 

 

Lebenskünstler leben von der Zeit, die andere nicht haben.

(Michael Douglas)

 

 

Das Aussortieren des Unwesentlichen

ist der Kern aller Lebensweisheit.

(Laots)

 

 

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben.

(Dr. Eckart von Hirschhausen)

 

 

Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei.

 

 

Ein Lektor ist ein Mann, der nur zwei Seiten eines Manuskriptes nicht gelesen haben muss, um den Rest des Nichtgelesenen zuverlässig zu beurteilen.

(Gerhard Bronner)

 

 

Das Schönste am Lernen ist, das niemand uns das Erlernte wegnehmen kann.

(B. B. King)

 

 

Lernen ist wie gegen den Strom rudern -

wer damit aufhört, fällt zurück.

(Xunzi)

 

 

Der Kluge lernt aus allem und von jedem,

der Normale aus seinen Erfahrungen,

und der Dumme weiß alles besser.

(Sokrates)

 

 

Lesen ist das Denken mit fremden Gehirnen.

 

 

Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.

(Joseph Addison)

 

 

Liebe gibt und vergibt, das Ego nimmt und vergisst.

 

 

Die Liebe will nichts von dem anderen,

sie will alles für den anderen.

(Dietrich Bonhoeffer)

 

 

Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe schützt manchmal vor Alter.

(Jeanne Moreau)

 

 

Liebe ist eine Geisteskrankheit, die nur durch Heirat geheilt werden kann.

 

 

Man kann das Rätsel der Liebe nicht lösen,

aber einen Versuch ist es wert.

(Diane Keaton)

 

 

Liebe ist das Einzige, was nicht weniger wird,

wenn wir es verschwenden.

(Ricarda Huch)

 

 

Liebe ist nicht, einen perfekten Mann zu finden.

Liebe ist, einen unperfekten Mann so zu sehen, wie der ist:

perfekt unperfekt.

(Angelina Jolie)

 

 

Wenn Menschen Liebe gepredigt wird,

lernen sie nicht lieben, sondern predigen.

(Alice Miller)

 

 

Links ist ähnlich wie rechts, nur auf der anderen Seite.

(Fußballweisheit)

 

 

Lob ist die Amme aller Künste.

(Erasmus von Rotterdam)

 

 

Die Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik bessern.

(George Bernard Shaw)

 

 

Die Lösung ist immer einfach,

man muss sie nur finden.

(Alexander Solschenizyn)

 

 

Lorbeeren, auf denen man sich ausruht, verwandeln sich in Kakteen.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Eine gedruckte Lüge hat noch immer etwas Unwiderstehlicheres als jede andere.

(Eduard Mörike)

 

 

Die Lüge tötet die Liebe.

Aber Aufrichtigkeit tötet sie erst recht.

(Ernest Hemingway)

 

 

In Luftschlössern lässt sich leicht Zuflucht suchen.

Und leicht zu bauen sind sie auch.

(Henrik Ibsen)

 

 

Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.

(Baruch de Spinoza)

 

 

Macht ist die Fähigkeit, nicht mehr hinhören zu müssen, weil man selbst das Sagen hat.

(Karl W. Deutsch)

 

 

Macht ist, wenn es einem nichts ausmacht, wenn man Fehler gemacht hat.

 

 

Macht ist die Möglichkeit, nicht zu lernen.

 

 

Die guten Mädchen schreiben Tagebuch.

Die bösen Mädchen haben dafür keine Zeit.

(Tallulah Bankhead)

 

 

Die Mäßigkeit ist gut und fein,

nur darf sie nicht unmäßig sein.

(Inschrift im Ratskeller Bremen)

 

 

Ein Maler ist ein Mann, der das malt, was er verkauft,

ein Künstler ist ein Mann, der das verkauft, was er malt.

(Pablo Picasso)

 

 

Management ist, wenn zehn Leute das tun, was fünf besser und billiger tun könnten, wenn sie zu dritt wären und zwei davon krank wären.

 

 

Der ideale Mann ist wie das legendäre Einhorn.

Alle reden davon, aber niemand hat ihn gesehen.

(Gerti Senger)

 

 

An der Maske, die wir uns vorbinden, erkennt man uns.

(Otto Erich Hartleben)

 

 

Medizin ist die Kunst, dem Patienten die Zeit zu vertreiben,

die der Körper braucht, um sich selbst zu heilen.

(Voltaire)

 

 

Öffentliche Meinung ist nicht mehr als das,

was Leute glauben, dass andere Leute glauben.

(Alfred Austin)

 

 

Ein Meinungsaustausch ist, wenn ein Beamter mit seiner Meinung zu seinem Vorgesetzten geht und mit dessen Meinung zurückkommt.

(Andrei Gromyko)

 

 

Der Mensch beherrscht die Natur,

bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.

(Albert Schweizer)

 

 

Der Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.

(Bob Dylan)

 

 

Diese Menschen! Einer anders als der andere.

 

 

Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.

(Victor Hugo)

 

 

Der Mensch ist eine Zwittergattung von Geist und Tier.

(Johann Karl August Musäus)

 

 

Der Mensch ist gut, nur die Leut' sind schlecht.

(Johann Nestroy)

 

 

Menschenliebe ist das Wesen der Sittlichkeit,

Menschenkenntnis das Wesen der Weisheit.

(Konfuzius)

 

 

Der gesunde Menschenverstand ist die Schicht von Vorurteilen, die sich im Kopf ablagern, bevor man achtzehn ist.

(Albert Einstein)

 

 

Die Funktion der Milz muss ähnlich sein wie die der Notare im Staat: notwendig aber überflüssig.

(Karl Kraus)

 

 

Mitgefühl ist die einzige Brücke zwischen zwei Herzen.

 

 

Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten.

(Billy Wilder)

 

 

Mode ist nichts weiter als jener seltsame Vorgang, bei dem allen plötzlich etwas gefällt, was ihnen gestern noch nicht gefallen hat und was ihnen morgen schon wieder nicht mehr gefallen wird.

(Evelyn Sanders)

 

 

Mode ist eine so unerträgliche Form der Hässlichkeit, dass wir sie alle sechs Monate ändern müssen.

(Oscar Wilde)

 

 

Mode ist die Nachahmung derer, die sich unterscheiden wollen von denen, die sich nicht unterscheiden.

(Karl Lagerfeld)

 

 

Mode ist das wichtigste Mittel der Textilindustrie im Kampf gegen die zunehmenden Haltbarkeit der Stoffe.

(Emilio Schuberth)

 

 

Mode von gestern ist lächerlich. Manche ist schon heute von gestern.

(Kurt Tucholsky)

 

 

Mode ist so hässlich, dass sie alle halbe Jahr geändert werden muss.

(Hardy Amies)

 

 

Modemacher sind Leute, die einen Tropfen Tinte ins Meer tun und damit eine weltweite Blaufärbung erzielen.

(Paul Legros)

 

 

Ein moderner Bildhauer ist ein Mann, der einen unbehauenen Klotz aus Stein oder Holz hernimmt und ihn wochenlang bearbeitet, bis er aussieht wie ein unbehauener Klotz aus Stein oder Holz.

(Evelyn Sanders)

 

 

Moderner Lebensstil: Man kauft von dem Geld, das man eigentlich nicht hat, Dinge, die man eigentlich nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die man eigentlich nicht mag.

 

 

Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben.

(Edith Piaf)

 

 

Moral ist die Tugend der Hässlichen.

 

 

Die moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

 

 

Verschiebe nicht auf morgen,

was du heute kannst entkorken.

(Aus dem Karneval)

 

 

Mumien sind eingemachte Könige.

(Kindermund)

 

 

Eine Gelegenheit, den Mund zu halten, sollte man nie vorübergehen lassen.

(Curt Goetz)

 

 

In der Musik hat Gott den Menschen die Erinnerung an das Paradies hinterlassen.

(Hildegard von Bingen)

 

 

Mut ist oft ein Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guter Information beruht.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Mut ist die Summe der überwundenen Ängste.

(Renate Schmidt)

 

 

Mutterglück ist das, was die Mutter empfindet, wenn ihre Kinder abends im Bett sind.

(Evelyn Sanders)

 

 

Nachhaltigkeit ist, wenn man weitermachen kann wie bisher.

 

 

Nachrichten sind das, was jemand unterdrücken möchte. Der Rest ist Werbung.

(Lord Northcliffe)

 

 

Früher, wenn man sich keine Namen merken konnte, hieß das vergesslich. Inzwischen heißt es Alzheimer. Und wieder muss man sich einen Namen merken.

(Harry Rowohlt)

 

 

Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist.

(William Shakespeare)

 

 

Nato ist wie EU, nur ohne echte Patronen.

(Django Asül)

 

 

Natur ist die schönste Gegend.

 

 

Naturschutz ist Selbstschutz für den Menschen.

(Otto Koenig)

 

 

Ein Navi im Auto ist der erste Schritt zum Betreuten Wohnen.

(Philip Simon)

 

 

Nehmen füllt die Hände, Geben füllt das Herz.

(Margarete Seemann)

 

 

Die Fähigkeit, das Wort Nein auszusprechen,

ist der erste Schritt zur Freiheit.

(Nicolas Chamfort)

 

 

Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung.

(Wilhelm Busch)

 

 

In die Neuigkeiten von heute ist morgen der Fisch vom Wochenmarkt eingewickelt.

 

 

Nichts tun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen.

(Laotse)

 

 

Nichtstun ist die Weisheit derer, die den Untergang von Narren miterlebt haben.

(George Meredith)

 

 

Das Problem beim Nichtstun ist, dass man nicht weiß, wann man fertig ist.

 

 

Nichtstun macht nur dann Spaß,

wenn man eigentlich viel zu tun hätte.

(Noel Coward)

 

 

Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

(Klaus Kinsky)

 

 

Nostalgie ist die Fähigkeit, darüber zu trauern, dass es nicht mehr so ist, wie es früher auch nicht war.

(Manfred Rommel)

 

 

Nüchtern betrachtet, ist besoffen besser.

 

 

Der Nulltarif ist schwer zu finanzieren.

(Manfred Rommel)

 

 

Opposition ist die Kunst, etwas zu versprechen,

was die Regierung nicht halten kann.

(Harold Nicholson)

 

 

Opposition ist Mist.

(Franz Müntefering)

 

 

Optimismus ist die Fähigkeit, den blauen Himmel

hinter den Wolken zu ahnen.

(Madeleine Robinson)

 

 

Der Optimist ist meistens genauso im Irrtum wie der Pessimist; er ist nur glücklicher dabei.

 

 

Ein Optimist ist jemand, der weiß, wie traurig diese Welt sein kann. Ein Pessimist findet es jeden Tag neu heraus.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist befürchtet, dass das stimmt.

(James Branch Cabell)

 

 

Ein Optimist ist einer, der Kreuzworträtsel mit Kugelscheiber ausfüllt.

(Marcel Achard)

 

 

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.

(Kurt Tucholsky)

 

 

Die Ordnung ist das Vergnügen der Vernunft;

die Unordnung aber ist die Wonne der Phantasie.

(Paul Claudel)

 

 

Es ist das Osterfest alljährlich

für den Hasen recht beschwerlich.

(Wilhelm Busch)

 

 

Für Panik ist immer Zeit.

 

 

Eine gute Partnerschaft ist der Ort, wo wir beides finden:

so viel Geborgenheit, wie wir suchen,

und so viel Freiheit, wie wir brauchen.

(Henriette Wilhelmine Hanke)

 

 

Was ist schlimmer, Parkinson oder Alzheimer?

Das Bier verschütten oder vergessen, wo es steht?

(Ich darf solche Sprüche weitergeben: Ich habe meine Frau mit Alzheimer gepflegt.)

 

 

Passbilder sind die Rache des Fotografen.

(Joachim Ringelnatz)

 

 

Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt,

Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet

(Johannes Rau)

 

 

Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.

 

 

Persönlichkeit ist, was übrig bleibt, wenn man Ämter, Orden und Titel von einer Person abzieht.

(Wolfgang Herbst)

 

 

Das Schöne am Pessimismus ist, dass er positive Überraschungen begünstigt.

 

 

Der Pessimist ärgert sich über jeden Vogelschiss, der Optimist freut sich, dass keine Kühe in der Luft umherfliegen.

 

 

Ein Pessimist ist ein Mensch, der nach dem Sarg Ausschau hält, wenn er Blumen riecht.

(Henry Louis Mencken)

 

 

Der Pessimist sagt: Das Glas ist halb leer.

Der Optimist sagt: Aber nicht mehr lange.

(Stephen Frey)

 

 

Pessimisten haben recht, Optimisten den Spaß.

 

 

Der Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.

(Dan Bernett)

 

 

Die Pistole ist die Gesprächsgrundlage der Sprachlosen.

(Philip Simon)

 

 

Wenn man ein Buch abschreibt, hat man ein Plagiat,

wenn man drei Bücher abschreibt, hat man einen Roman,

wenn man zehn Bücher abschreibt, hat man eine Doktorarbeit.

 

 

Ein Plagiator ist ein Mann, dessen Lieder schon gesungen worden sind, bevor er sie komponiert hat.

(Robert Stolz)

 

 

Planung bedeutet, Zufall durch Irrtum zu ersetzen.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall.

 

 

Die Pointe ist das, was einem nicht einfällt, wenn man es am dringendsten braucht.

(Peter Wehle)

 

 

Political correctness heißt, dass man seine Meinung korrekt ausdrückt.

 

 

Nicht die Politik verdirbt den Charakter,

sondern schlechte Charaktere verderben die Politik.

(Sprichwort)

 

 

Politik wird mit dem Kopf gemacht,

nicht mit dem Kehlkopf.

(Franz Josef Strauß)

 

 

Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.

(Dieter Hildebrandt)

 

 

Ein Politiker denkt an die nächste Wahl,

ein Staatsmann an die nächste Generation.

(James Freeman Clarke)

 

 

Ein Politiker ist ein Mensch, mit dessen Politik du nicht übereinstimmst; wenn du es aber tust, ist es ein Staatsmann.

(Lloyd George)

 

 

Schlechte Politiker werden von denen gewählt,

die nicht zur Wahl gehen.

 

 

Politiker sind Menschen, die Wellen schlagen

und dann das Boot vor dem Untergang bewahren wollen.

 

 

Politische Prognosen sind wie Wettervorhersagen: Alle halten sich daran, nur das Wetter nicht.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Wer ein Problem definiert,

hat es schon halb gelöst.

(Julian Huxley)

 

 

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.

(Duke Ellington)

 

 

Prognosen sind schwierig, vor allem wenn es um die Zukunft geht.

(Karl Valentin)

 

 

Prüfungen zeigen das, was die Aufregung in den Gehirnwindungen übrig gelassen hat.

 

 

Psycholanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.

(Karl Kraus)

 

 

Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.

 

 

Pünktlichkeit ist die Fähigkeit, auf die Unpünktlichen zu warten.

 

 

Puritanismus: Du darfst tun, was du willst, solange es dir keinen Spaß macht.

 

 

Puritanismus ist die ständig lauernde Angst, dass irgendjemand irgendwo glücklich sein könnte.

(Henry Louis Mencken)

 

 

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen.

(Zen-Weisheit)

 

 

Quergestreiftes macht dick - aber wer isst schon Quergestreiftes?

 

 

Ein Radfahrer, der dopt, ist wie ein Alkoholiker, der trinkt.

(Dieter Nuhr)

 

 

Ein Radikaler ist ein Mann, der mit beiden Füßen fest in der Luft steht.

(Franklin D. Roosevelt)

 

 

Guter Rat ist wie Schnee: Je leiser er fällt, desto länger bleibt er liegen.

(Finnische Weisheit)

 

 

Ratlosigkeit und Unzufriedenheit sind die ersten Vorbedingungen des Fortschritts.

(Thomas Alva Edison)

 

 

Rauchen ist ein Abenteuer: Man weiß nie, welches Bein man zuerst verliert.

(Quarks & Caspers, WDR)

 

 

Ein Raucher allein, man glaubt es kaum,

verpestet einen ganzen Raum.

Ein Trinker hingegen, soviel ich weiss,

nur etwa zwei Meter - im Kreis.

 

 

Raucherkinder erben früher.

 

 

Realität ist eine Halluzination, die durch Mangel an Whiskey entsteht.

 

 

Man muss die Realität immer wieder an der Wirklichkeit überprüfen.

(Volksweisheit in der DDR)

 

 

Der Saft der Reben,

der kann geben

ein Freudenleben.

(Sprichwort)

 

 

Recht und Unrecht liegen in der Natur der Dinge.

Etwas ist weder richtig, weil es befohlen wird, noch falsch, weil es verboten ist.

(Robert Green Ingersoll)

 

 

Recht zu haben ist nur halb so schön,

wenn kein anderer Unrecht hat.

(Orson Welles)

 

 

Beweisen zu wollen, dass ich recht habe, hieße zugeben, dass ich unrecht haben kann.

(Pierre Augustin Caron de Beaumarchais)

 

 

Es ist leichter, den Mund zu halten, als eine Rede.

(Heinz Erhard)

 

 

Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen, nicht die Zuhörer.

(Winston Churchill)

 

 

Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende, und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.

(Mark Twain)

 

 

Der Schlüssel zu einer guten Rede lautet: Man braucht einen genialen Anfang, einen genialen Schluss und möglichst wenig dazwischen.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Diejenige Regierung ist die beste, die sich überflüssig macht.

(Wilhelm von Humboldt)

 

 

Eine gute Regierung ist wie eine geregelte Verdauung: solange sie funktioniert, merkt man von ihr kaum etwas.

(Erskine Caldwell)

 

 

Reich ist man, wenn’s reicht.

 

 

Reich ist, wer weiß, dass er genug hat.

 

 

Wer wirklich reich ist, weiß nicht, wieviel er verdient.

(Gloria von Thurn und Taxis)

 

 

Reich wird man nicht durch das, was man verdient,

sondern durch das, was man nicht ausgibt.

(Henry Ford)

 

 

Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.

(Mahatma Gandhi)

 

 

Eine reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.

(Aristoteles Onassis)

 

 

Am  reichsten sind die Menschen,

die auf das meiste verzichten können.

(Rabindranath Tagore)

 

 

Reichtum ist wie Meerwasser: Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.

 

 

Reichtum ist Armut an Bedürfnissen.

 

 

Reife ist die Fähigkeit, das Richtige zu tun, auch wenn es die Eltern empfohlen haben.

 

 

Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.

(Friedrich Rückert)

 

 

Religion hält die Armen davon ab, die Reichen umzubringen.

 

 

Wir haben gerade genug Religion in uns, um uns zu hassen;

aber nicht genug, um uns zu lieben.

(Jonathan Swift)

 

 

Religionen sind verschieden, aber es gibt nur einen einzigen Gott.

Gott ist wie das Wasser, das die verschiedenen Gefäße füllt,

und in jedem Gefäß nimmt die Vision Gottes die Gestalt des Gefäßes an.

(Vivekananda)

 

 

Revolutionen zeichnen sich dadurch aus, dass die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen.

(Fritz Goergen)

 

 

Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich,

dass sich vieles ändern lässt, bloß nicht die Menschen.

(Karl Marx)

 

 

Rezept: Eine ärztliche Vermutung darüber, was den Krankheitszustand mit dem mindestens Schaden für den Patienten am besten verlängert.

(Ambrose Bierce)

 

 

Nichts geschieht ohne Risiko,

aber ohne Risiko geschieht auch nichts.

(Walter Scheel)

 

 

Romantik ist das Licht, das die Dunkelheit der Einsamkeit erhellt.

(Aus Frankreich)

 

 

Rotwein ist für alte Knaben

eine von den besten Gaben.

(Wilhelm Busch)

 

 

Der Ruhm beruht eigentlich auf dem, was einer im Vergleich zu dem übrigen ist.

(Arthur Schopenhauer)

 

 

Ruhm ist der Vorzug, denen bekannt zu sein, die uns nicht kennen.

(Nicholas Chamfort)

 

 

Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn wir gefallen sind.

(Konfuzius)

 

 

Ruhm ist etwas, das anzupissen Spaß zu bereiten scheint.

(Günter Grass)

 

 

Das Beste an einer Sackgasse: Sie zwingt zur Umkehr.

(Martin Held)

 

 

Ein Sadist ist jemand, der lieb zu einem Masochisten ist.

 

 

Wir lieben die Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - falls sie das gleiche denken wie wir.

(Mark Twain)

 

 

Der Scharfsinn verlässt geistreiche Männer am wenigsten,

wenn sie Unrecht haben.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

Ein Schauspieler ist ein abhängig Beschäftigter, der Texte aufsagt, die ein anderer geschrieben hat.

(Zauberspruch gegen Star-Allüren)

 

 

Schauspieler haben den schönsten Beruf der Welt,

den man nicht empfehlen kann.

(Schauspieler-Weisheit)

 

 

Das Schicksal ist viel zu ernst, als dass man es dem Zufall überlassen könnte.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Schimpfen ist der Stuhlgang der Seele.

 

 

Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.

(Mark Twain)

 

 

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.

(Christian Morgenstern)

 

 

Schönheit ohne Eleganz

ist eine Blume ohne Duft.

(Jüdisches  Sprichwort)

 

 

Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit die Männer uns lieben,

die Dummheit, damit wir die Männer lieben.

(Coco Chanel)

 

 

Im Alter verzieht sich die Schönheit nach innen.

 

 

Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.

(Mark Twain)

 

 

Es ist nicht wichtig, wie groß der erste Schritt ist,

sondern in welche Richtung er geht.

(Pelé)

 

 

Wenn die Schulden das Problem sind, warum macht man dann immer mehr davon?

(Amerikanischer Finanzexperte)

 

 

Schwarzbrot macht das Kind gütig und gehorsam,

Zuckerbrot macht es trotzig und ehrfurchtslos.

(Ruth Schaumann)

 

 

Es gibt nichts Schöneres als dem Schweigen eines Dummkopfes zuzuhören.

(Helmut Qualtinger)

 

 

Schweigen ist der Tod jeder Partnerschaft.

 

 

Schweigen ist das einzige Argument,

das sich nicht widerlegen lässt.

(Christine Brückner)

 

 

Die größte Schwierigkeit bei der Überwindung von Schwierigkeiten ist die Schwierigkeit, die Angst vor den Schwierigkeiten zu überwinden.

 

 

Schwitzen ist, wenn die Muskeln weinen.

 

 

Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken.

(Marc Aurel)

 

 

Selbstbewusstsein ist die Fähigkeit, sich als Original zu fühlen, wenn man eine Kopie ist.

(Viktor de Kowa)

 

 

Selbsterkenntnis ist ein unfehlbares Mittel gegen Selbstliebe.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.

(H. G. Wells)

 

 

Wenn einer alles selbst machen will, braucht er sich nicht zu beklagen, dass er alles selbst machen muss.

(Henri Nannen)

 

 

Sexuelle Aufklärung ist jenes hartherzige Verfahren, wodurch es der Jugend aus hygienischen Gründen untersagt wird, ihre Neugierde selbst zu befriedigen.

(Karl Kraus)

 

 

Sicher ist, dass nichts sicher ist, selbst das nicht.

(Joachim Ringelnatz)

 

 

Sicherheit erreicht man nicht, indem man Zäune errichtet,

Sicherheit gewinnt man, indem man Tore öffnet.

(Urho Kekkonen)

 

 

Jeder hat seine Sicht der Dinge,

aber nicht jeder sieht etwas.

 

 

Die meisten Kämpfer und Siegertypen kommen aus hungrigen Bevölkerungsschichten, nicht aus den satten.

(Armin Hary)

 

 

Das Smartphone ist das erste Telefon, das dafür sorgt, dass die Menschen nicht mehr miteinander reden.

(Michael Altinger)

 

 

Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist,

um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.

(Mark Twain)

 

 

Bei der Sozialen Frage ging es darum, wie man soziale Unruhen in einer Gesellschaft verhindert, deren Wohlstand auf der Ausbeutung einer großen Zahl schlecht bezahlter und unzufriedener Leute beruht.

(Tony Judt)

 

 

Sozialismus ist wie eine Schiffsreise bei stürmischer See: Der Horizont ist herrlich; aber da, wo man ist, ist es zum Kotzen.

(Manfred Rommel)

 

 

Sozialpolitik ist der verzweifelte Entschluss, an einem Krebskranken eine Hühneraugenoperation vorzunehmen.

(Karl Kraus)

 

 

Sparsamkeit bekommt man mit in die Wiege gelegt.

Entweder ist man sparsam oder man ist es nicht.

(Rudolf-August Oetker)

 

 

Wer keinen Spaß versteht,

hat auch keinen Anspruch, ernst genommen zu werden.

(Bruce Low)

 

 

Wer zu spät kommt,

hat die Chance, von den anderen zu lernen.

 

 

Die Spinner von heute sind die Erfinder von morgen.

(Udo Lindenberg)

 

 

Sport ist das Hobby der Einsamen und Hässlichen.

 

 

Sport und Turnen füllt Gräber und Urnen.

(Ottfried Fischer)

 

 

Ein Sportwagen ist, wenn man von unten auf andere herabsehen kann.

(Robert Lemke)

 

 

Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen,

und 50 Jahre, um schweigen zu lernen.

(Ernest Hemingway)

 

 

Wie sprechen Menschen mit Menschen?

Aneinander vorbei.

(Kurt Tucholsky)

 

 

Sprichwörter sind Weisheit in Kurzschrift.

(Holland)

 

 

Wir bewundern Menschen wegen ihrer Stärken, lieben sie aber wegen ihrer Schwächen.

(Sir Peter Ustinov) 

 

 

Der Staat ist eine große Fiktion, mit deren Hilfe sich jedermann bemüht, auf Kosten von jedermann zu leben.

(Frédéric Bastiat)

 

 

Auf Standpunkten sollte man nicht stehen bleiben.

(Horst Tappert)

 

Stark ist, wer keine Fehler macht.

Noch stärker ist, wer aus ihnen lernt.

(Mercedes-Slogan, als die A-Klasse modifiziert war und den Elch-Test bestand)

 

 

Staub, der liegt, schadet nicht.

(Wenn das die Putzfrau wüsste!)

 

 

Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.

(Thomas von Aquin)

 

 

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden,

kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

Die Steinzeit ging nicht deshalb zu Ende, weil die Steine ausgingen.

(Ahmad Yamani)

 

 

Sterben tun immer nur die anderen.

(Aus einer Fernsehsendung über Nahtod-Erlebnisse)

 

 

Steuern sind der Preis, den wir für eine zivilisierte Gesellschaft zahlen müssen.

(Franklin D. Roosevelt)

 

 

Steuerhinterziehung ist der strafbare Versuch des Steuerzahlers, das staatliche Versprechen der Steuergerechtigkeit auf privater Basis zu realisieren.

 

 

Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.

(Anselm Feuerbach)

 

 

Die Stille ist des Menschen höchstes Gut.

(Sir Peter Ustinov) 

 

 

Stolz ist das Gefühl der Hochachtung vor sich selbst.

 

 

Stolz ist das Vergnügen an der eigenen Identität.

(Heribert Prantl)

 

 

Strafvollzug ist der Versuch,

an Menschen, die man nicht kennt,

unter Verhältnissen, die man nicht beherrscht,

Strafe zu vollstrecken, über deren Wirkung man zu wenig weiß.

(Heribert Prantl)

 

 

Ein Studium ist die Voraussetzung dafür, dass man sich erklären kann, warum man arbeitslos ist.

 

 

Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben.

(Norddeutsche Weisheit)

 

 

Sudoko ist Kreuzworträtsel für Analphabeten.

(Django Asül)

 

 

Die meisten Menschen beichten am liebsten die Sünden anderer Menschen.

 

 

Süßer schmeckt, was sauer verdient ist.

(Abraham Lincoln)

 

 

Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm auf die Zehen zu treten.

(Curt Goetz)

 

 

Takt ist der Verstand des Herzens

(Karl Gutzkow)

 

 

Takt ist etwas, das kaum bemerkt wird, wenn man es hat,

das aber sofort auffällt, wenn man es nicht hat.

(Käthe Haack)

 

 

Tanzen ist der vertikale Ausdruck für die horizontale Begierde.

 

 

Tanzen ist Träumen mit den Beinen.

 

 

Die beste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit.

Die glaubt niemand.

(Max Frisch)

 

 

Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat.

(Altes Sprichwort)

 

 

Technik ist die Antwort.

Aber was war die Frage?

 

 

Terrorismus ist der Krieg der Armen, und Krieg ist der Terrorismus der Reichen.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Das Theater ist ein Ort, wo alles erlaubt ist, solange das Publikum - im Großen und Ganzen - wach bleibt.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Als Theoretiker hat man das Recht, über Dinge zu schreiben, die man nicht kennt.

(Slavoj Zizek)

 

 

Sag Freund, was ist die Theorie?

Wenn's klappen soll und klappt doch nie.

Die Praxis? Freund, frag nicht so dumm:

Wenn's klappt, und keiner weiß, warum.

 

 

Für ein gutes Tischgespräch kommt es nicht so sehr darauf an,

was sich auf dem Tisch befindet, sondern was sich auf den Stühlen befindet.

(Walter Matthau)

 

 

Obwohl der Tod fast das einzige Ereignis ist, das mit Sicherheit eintreten wird, bereiten wir uns kaum darauf vor.

(Daniela Tausch-Flamm, Psychotherapeutin und Leiterin eines Sterbe-Hospizes)

 

 

Der Tod ist eine optische Täuschung.

(Albert Einstein)

 

 

Toleranz ist der Entschluss, anderen das Anderssein zu gestatten.

 

 

Toleranz kommt von Tellerrand.

 

 

Toleranz: Die Fehler der anderen entschuldigen.

Takt: Sie gar nicht erst bemerken.

(Arthur Schnitzler)

 

 

Toleranz ist das unbehagliche Gefühl,

der andere könnte am Ende doch recht haben.

(Robeert Frost)

 

 

Der Tourismus zerstört das, was er sucht, indem er es findet.

(Hans Magnus Enzensberger)

 

 

Tradition ist, was die Älteren an die Jüngeren weiter geben.

 

 

Tradition ist nicht Bewunderung der Asche, sondern Erhaltung des Feuers.

(Peter Fricke, Schauspieler)

 

 

Die Träume von gestern sind manchmal die Wahrheiten von morgen.

(Edouard René de Laboulaye)

 

 

Wir träumen, damit uns im Schlaf nicht langweilig ist.

(Elfjähriges Kind)

 

 

Die sicherste Tür ist die, die man offen lassen kann.

(Chinesisches Sprichwort)

 

 

Die gesündeste Turnübung ist das rechtzeitige Aufstehen vom Esstisch.

(Giorgio Pasetti)

 

 

Wir sollten niemals aus den Augen verlieren, dass der Weg zur Tyrannei mit der Zerstörung der Wahrheit beginnt.

(Bill Clinton)

 

 

Der Überfluss ist die Mutter der Langeweile.

(Aus Schwaben)

 

 

Stets findet Überraschung statt

da, wo man's nicht erwartet hat.

(Wilhelm Busch)

 

 

Unterschied zwischen Überzeugung und Vorurteil: Überzeugungen kann man begründen, ohne wütend zu werden.

 

 

Gute Umgangsformen lernt man bei unhöflichen und groben Menschen: Immer das Gegenteil von dem tun, was einem nicht gefallen hat.

 

 

Umwege erweitern die Ortskenntnis.

(Dirk-R. Gieselmann)

 

 

Unfruchtbarkeit ist erblich bedingt. Wenn Ihre Eltern keine Kinder hatten, werden Sie auch keine bekommen.

 

 

Unglück besteht darin, nicht zu wissen, was man haben möchte, aber alles zu tun, um es zu bekommen.

(Don Herold)

 

 

Das ganze Unglück der Welt rührt daher, dass die Menschen nicht zu Hause bleiben.

(Blaise Pascal)

 

 

Das Unmögliche möglich zu machen ist ein Ding der Unmöglichkeit.

(Andreas Brehme)

 

 

Die Abteilung Unvorhergesehes ist eine Konstante in meinem Leben.

(Horst Seehofer)

 

 

Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.

(Laotse)

 

 

Unwissenheit ist ein selbstverschuldetes Unglück.

 

 

Urlaub ist die Fortsetzung des Alltags bei besserem Wetter und schlechteren Wohnverhältnissen.

(Matthias Drobinski)

 

 

Im Urteil über andere spricht der Mensch sich immer sein eigenes.

(Jean Paul)

 

 

Utopien sind oft vorzeitige Wahrheiten.

(Alphonse de Lamartine)

 

 

Vegetarier sind Menschen, die ihre Wurst beim Gärtner kaufen.

 

 

Das Geheimnis von Veränderung besteht darin,

deine ganze Energie darauf zu konzentrieren,

Neues aufzubauen, statt Altes zu bekämpfen.

(Sokrates)

 

 

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

(Laotse)

 

 

Wer gut verdient, strengt sich nicht an,

Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

(Aus China)

 

 

Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann,

ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

(Nicolas de Santayana)

 

 

Die Vergangenheit sollten wir als Sprungbrett benutzen, nicht als Sofa.

(Harold Macmillan)

 

 

Vergebung ist eine Brücke, über die nur gehen kann,

der sie selbst gebaut hat.

(Evelin Langrock)

 

 

Vergessen und Vergessenwerden!

Wer lange lebt auf Erden,

der hat wohl diese beiden

zu lernen und zu leiden.

(Theodor Storm)

 

 

Das ist des Alters Los auf Erden:

Vergessen und Vergessenwerden.

 

 

Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidung

und nichts eher als eine Wohltat.

(Martin Luther)

 

 

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

 

 

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

(Sören Kierkegaard)

 

 

Manches Vergnügen besteht darin,

dass man mit Vergnügen darauf verzichtet.

(Peter Rosegger)

 

 

Die besten Vergrößerungsgläser sind die, aus denen man trinkt.

(Joachim Ringelnatz)

 

 

Gute Verhandlungstaktik besteht darin, die Antwort zu provozieren, die man haben will.

(Hans Habe)

 

 

Vernunft muss sich jeder selbst erwerben,

nur die Dummheit pflanzt sich gratis fort.

(Erich Kästner)

 

 

Vernunft ist manchmal nicht anderes als der Mut zur Feigheit.

(George Bernard Shaw)

 

 

Versprechen sind wie Schneebälle -

leicht zu machen, aber schwer zu halten.

(Unbekannt)

 

 

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

(Arthur Schopenhauer)

 

 

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand: Jeder glaubt, genug bekommen zu haben.

(Jacques Tati)

 

 

Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.

Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

(Joseph Joubert)

 

 

Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Vervielfältigung ist insofern ein Fortschritt, als sie die Verbreitung des Einfältigen fördert.

(Karl Kraus)

 

 

Die Wertschätzung von Vielfalt bedeutet,

ohne Angst verschieden sein zu können.

(Theodor W. Adorno)

 

 

Je höher die Stellung eines Vorgesetzten, desto mehr Fehler darf er machen. Und wenn er nur noch Fehler macht, dann ist das sein Stil.

(Fred Astaire)

 

 

Gute Vorsätze sind Schecks auf eine Bank ausgestellt, bei der man kein Konto hat.

(Oscar Wilde)

 

 

Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkeit.

 

 

Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, dass man sich bei seiner Begründung ereifert.

(Boy Gobert)

 

 

Vorurteile sind gefrorene Meinungen.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Vorurteile sind die gefährlichsten Stolpersteine auf dem Weg zum gegenseitigen Verständnis der Völker.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Wählen ist wie Zähneputzen,

wenn du's nicht tust, wird's braun.

(Hagen Rether)

 

 

Freibier für Alle - unter Finanzierungsvorbehalt. Das sind Wahlversprechen.

(Oliver Welke)

 

 

Zwischen Wahnsinn und Verstand

ist oft nur eine dünne Wand.

(Daniel Düsentrieb)

 

 

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen

und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)

 

 

Wahrheit ist der Widerspruch der Argumente.

 

 

Die Wahrheit ist selten so oder so.

Meistens ist sie so und so.

(Geraldine Chaplin)

 

 

Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber krank, ehe man sich entschließt, sie einzunehmen.

(August von Kotzebue)

 

 

Es ist besser, von der Wahrheit verletzt als mit einer Lüge getröstet zu werden.

(Drachenläufer Khaled Hosseini)

 

 

Die Wahrheit ist das Kostbarste, was wir besitzen. Gehen wir sparsam damit um.

(Mark Twain)

 

 

Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur Versionen.

(Martin Walser)

 

 

Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe,

könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.

(Pablo Picasso)

 

 

Es gibt drei Wahrheiten: die einfache, die reine und die lautere.

(Konrad Adenauer)

 

 

Aus einem Irrtum wird keine Wahrheit, auch wenn man ihn noch so weit verbreitet, und aus einer Wahrheit wird kein Irrtum, auch wenn kein Mensch sie sieht.

(Mahatma Gandhi)

 

 

Wandel ist eine Tür, die nur von innen aufgemacht werden kann.

(Aus Frankreich)

 

 

Warten können ist eine große Kunst,

nichts erwarten eine noch größere.

(Ingrid Bergmann)

 

 

Waschen macht das Wasser schmutzig.

(Klimbim)

 

 

Die beste Art, sich zu wehren ist, sich nicht anzugleichen.

(Marc Aurel)

 

 

Wein ist der Atem Gottes: Er macht den Weisen zum Narren und den Narren zum Weisen.

 

 

Weise wissen alles, was sie sagen,

Toren sagen alles, was sie wissen.

(Japan)

 

 

Der Zuwachs an Weisheit lässt sich genau nach der Abnahme an Galle bemessen.

(Friedrich Nietzsche)

 

 

Unsere Weisheit kommt aus unserer Erfahrung.

Unsere Erfahrung kommt aus unseren Dummheiten.

(Sacha Guitry)

 

 

Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein.

Manchmal kommt auch das Alter ganz allein.

(Jeanne Moreau)

 

 

Die Welt ist ein Pulverfass, in dem das Rauchen nicht verboten ist.

 

 

Man soll keine Weltanschauung haben,

wenn man die Welt nicht angeschaut hat.

(Alexander von Humboldt)

 

 

Wer die Welt verbessern will, kann gleich bei sich selbst anfangen.

(Pearl S. Buck)

 

 

Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.

(Vance Packard)

 

 

Werbung bringt uns dazu,

Autos und Klamotten nachzujagen,

in Jobs zu arbeiten, die wir hassen,

damit wir Mist kaufen können, den wir nicht brauchen.

(Tyler Durden)

 

 

Sonnenschein ist köstlich,

Regen erfrischend,

Wind fordert heraus,

Schnee macht fröhlich;

im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter,

nur verschiedene Arten von gutem Wetter.

(John Ruskin)

 

 

Es gibt zu viele Wichtigtuer, die nichts Wichtiges tun.

(Friedrich Dürrenmatt)

 

 

Die Wirklichkeit ist nur ein Level.

 

 

Wissen ist das Kind der Erfahrung.

(Leonardo da Vinci)

 

 

Mit dem Wissen wächst der Zweifel.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

Wissen ohne Tun ist wie Nichtwissen.

(Jens Corssen, Psychologe)

 

 

Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean.

(Isaac Newton)

 

 

Es ist verblüffend, wie wenig wir über andere zu wissen brauchen,

um vernichtend über sie urteilen zu können.

(Karl Kraus)

 

 

Der Kluge häuft Wissen,

der Weise sortiert es.

(Alberto Moravia)

 

 

Wissenschaft ist Wahrheit; lassen Sie sich durch Tatsachen nicht beirren!

 

 

Was wir Wissenschaft nennen, ist oftmals bloß unser rational begründeter Aberglaube.

(Michael Cybinski)

 

 

Die Wissenschaft ist ein erstklassiges Möbelstück für das Oberstübchen eines Menschen, der gesunden Menschenverstand im Erdgeschoss hat.

(O. W. Holmes)

 

 

Die Wissenschaft wird nur gefährlich, wenn sie sich einbildet, dass sie ihr Ziel erreicht hat.

(George Bernard Shaw)

 

 

Der Witz umarmt die Wirklichkeit.

(Karl Kraus)

 

 

Der Witz ist eine Rakete, die zischend empor steigt,

der Humor ihre leuchtenden Kugeln, die still herab sinken.

(Peter Sirius)

 

 

Witze kann man nur aus dem Ärmel schütteln,

wenn man sie vorher hinein gesteckt hat.

(Rudi Carell)

 

 

Wohlstand schafft Freunde, Not prüft sie.

(Englisches Sprichwort)

 

 

Die Annahme einer Wohltat bedeutet den Verkauf der Freiheit.

(Plautus)

 

 

Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht.

(Shakespeare)

 

 

Erfüllte Wünsche bedeuten Stillstand.

Solange wir leben, müssen wir unterwegs bleiben.

(Heinz Rühmann)

 

 

Auf törichte Wünsche wartet oft eine grausame Erfüllung:

ihre Erfüllung.

(Isolde Kurz)

 

 

Wunder geschehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern im Gegensatz zu dem, was wir von der Natur wissen.

(Augustinus)

 

 

Wer nur Peanuts zahlt, darf sich nicht wundern,

wenn nur Affen für ihn arbeiten.

 

 

Zeichnen ist die Kunst, Striche spazieren zu führen.

(Paul Klee)

 

 

Zeit haben nur diejenigen, die es zu nichts gebracht haben,

und damit haben sie es weiter gebracht als alle anderen.

(Giovanni Guareschi)

 

 

O mei, die Zeit, die musst dir nehmen; sonst hast ja keine.

(Gerhard Polt)

 

 

Die Zeit ist eine große Lehrerin.

Schade nur, dass sie ihre Schüler umbringt.

(Curt Goetz)

 

 

Nichts ist so sehr für die gute alte Zeit verantwortlich

wie das schlechte Gedächtnis.

(Anatole France)

 

 

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben,

es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

(Seneca)

 

 

Jetzt sind die guten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden.

(Sir Peter Ustinov)

 

 

Schlechte Zeiten sind gute Gesprächsthemen.

(Wolf Wondraschek)

 

 

Nichts ist älter als eine Zeitung von gestern.

 

 

Zivilisation ist die unablässige Vermehrung unnötiger Notwendigkeit.

(Mark Twain)

 

 

Der zum ersten Mal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.

(Siegmund Freud)

 

 

Die Zivilisation hat Uhren, die Natur hat Zeit.

 

 

Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes,

wenn er nicht unterschreiben will.

(Anatole France)

 

 

Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen,

ist, sie zu gestalten.

(Willy Brandt)

 

 

Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen,

die dummes Zeug reden.

(Platon)

 

 

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen,

ist, sie zu gestalten.

(Willy Brandt)

 

 

Die Zunge ist die Ursache vieler Übel.

(Altgriechische Weisheit)

 

 

Eines lässt sich nicht bestreiten:

Jede Sache hat zwei Seiten!

Die der andern, das ist eine,

und die richtige Seite: Deine.

(Mascha Kaléko)

 

 

Zweifel sind der Ansporn des Denkens.

(Sir Peter Ustinov) 

 

 

Ein Zwerg bleibt immerdar ein Zwerg,

und stünd er auf dem höchsten Berg.

(Sprichwort)

 

Letzter Fund: 07.11.2018

 

 

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