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Eines gleich vorweg: Die meisten Leute fahren elbabwärts; wir machen es anders , und zwar aus folgendem Grund: Da die Elbe nur ein sehr geringes Gefälle aufweist, ist es relativ egal, in welche Richtung man fährt. Da in Deutschland der Wind meist aus Westen weht, bietet es sich jedoch an, diese Unterstützung zu nutzen und elbaufwärts zu fahren.Die Wegequalität des Elbe-Radweges ist noch nicht vergleichbar mit anderen Radfernwegen wie z. B. dem Donau-Radweg. Der Ausbau ist partiell schon fertig, teilweise jedoch erst in Planung oder noch gar nicht vorhanden. Wir haben uns, soweit möglich, an die bestehende oder geplante Routenführung gehalten. Sachsen erweist sich als äußerst radfreundliches Bundesland, der Ausbau des Elbe-Radweges ist zum Großteil fertiggestellt. Die Strecke verläuft meist auf Radwegen oder ruhigen Nebenstraßen. In der Tschechischen Republik jedoch verläuft die Radroute meist auf kleinen, ruhigen Landstraßen, mäßig befahrenen Autostraßen und unbefestigten Feldwegen oder Uferpfaden. Nur selten gibt es ausgebaute Radwege, aber es werden zusehends mehr. Von der Grenze bis zu unserem Ziel Melník (ab hier fahren wir aus Verkehrsgründen mit dem Bus nach Prag) verläuft die Route teils auf ruhigen Landstraßen, teils auf etwas stärker vom Autoverkehr frequentierten Straßen.Es gibt keine einheitliche Beschilderung. In Sachsen gibt es eine Radwegweisung mit einem eigenen Elbe-Radweg-Logo. Radschilder für den Elberadweg in Sachsen-Anhalt sind ebenfalls mit diesem Logo, aber häufig auch noch mit `R2` als Zusatz gekennzeichnet. Von der Grenze weg folgt man in Tschechien der Fahrradwegweisung des Radweg R2, generell zu finden auf den Radwegen; entlang der Landstraßen hingegen nur gelegentlich. Die Schilder sind in ausreichender Zahl vorhanden, allerdings an manchen Stellen schwer erkennbar. |
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(update: 25.11.2004) |
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Der Donau-Radweg zählt zu den landschaftlich schönsten und vielseitigsten Radtouren Europas, weshalb mittlerweise der Radverkehr stark zugenommen hat. Weitgehend ungestört vom Autoverkehr läßt es sich auf dieser Route fast eben durch die unterschiedlichen Regionen radeln, immer begleitet vom zweitlängsten Fluß Europas. Ist es auf dem Weg nach Passau in der Gegend von Vilshofen noch etwas hügelig, so wird es in Österreichs idyllischen Landschaften und gemütlichen Orten mit unzähligen Radlerjausen und gemütlichen Gasthöfen zunehmend flacher. Einzig gelegentlich auftretender Ostwind kann mitunter die Wadenmuskeln stärker beanspruchen. Aber er hat auch sein Gutes: Zeugt er doch von Schönwetter, denn das Schlechtwetter kommt in dieser Region Europas ja regelmäßg aus dem Westen! Diese Tourwahl ist ein idealer Einstieg für Ältere, denn Radstrecken von 35-68 km sind gut zu bewältigen |
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update 19.2.2005 |
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