Zurück zur Home Page
Bio

Statt

Experimente

Wenn es nach den Chemiekonzernen geht, sollen schon bald genmanipulierte Pflanzen das Tiermehl im Kraftfutter ersetzen.

Die ödp fordert jetzt ein sofortiges Ende aller Freisetzungsversuche mit genmanipulierten Pflanzen sowie ein Verbot von Gen-Nahrung in Deutschland!

Gentechnisch erzeugte Lebensmittel sind überflüssig - den Nutzen haben nur wenige Großkonzerne...

Bio statt Experimente

Aus der BSE-Krise lernen:
Kein Essen aus dem Gen-Labor!

Weitere Informationen finden Sie bei www.oedp.de

... Apropos Großkonzerne! Mit unschöner Regelmäßigkeit tauchen die Lobby-Verbände der Chemie-Industrie im Rechenschaftsbericht der CSU als Großspender auf. Mehr als 400.000 DM  fließt jedes Jahr aus den Gewinnen der chemischen Industrie in die Kasse der hochverschuldeten, bayerischen Regierungspartei.
(Quelle: Rechenschaftsbericht der CSU 1998 Bundestagsdrucksache 14/2508)

Zum Vergleich:
Die BSE-Folgekosten belaufen sich nach den Berechnungen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe auf rund zwei Milliarden DM. Stand: März 2001

In einem Schreiben von Frau Staatsministerin Christa Stewens (CSU) an den ödp Kreisverband Ebersberg begrüdnet sie den Einsatz der Gentechnologie in der Landwirtschaft mit: (so wörtlich)
"Gerade bei der von Ihnen angesprochenen grünen Gentechnologie sind zum Beispiel die Möglichkeiten zur Bekämpfung des Hungers in der Welt vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung und dem gebotenen sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu bedenken."

Das gibt einem wirklich zu denken!

"800 Millionen Menschen hungern, weil sie sich die Lebensmittel, die es im Überfluss gibt, nicht leisten können", sagt Thomas Schweiger, ein Gentechnik-Experte von Greenpeace. Aus diesem Grund kann auch der von der Industrie so gepriesene "Goldene Reis", der durch Genmanipulation einen erhöhten Anteil Vitamin A enthält, die Vitamin-Unterversorgung vieler Menschen in den Entwicklungsländern nicht bekämpfen. Unternehmen lassen sich eine Pflanzensorte nach der anderen patentieren, als ob sie eine Erfindung wären. Damit beherrschen einige wenige Konzerne den globalen Saatgutmarkt. Der weltweite Umsatz im Saatgutbereich liegt bei 30 bis 50 Mill. US Dollar. Bei Chemikalien in der Landwirtschaft liegt er bei 28 Mill. US Dollar. Wem das Saatgut gehört, der kann auch die Landwirtschaft und zum Teil die Lebensmittelerzeugung kontrollieren.
Die Landwirte in aller Welt nutzen einen Teil ihrer Ernte zur Gewinnung von Saatgut. Derzeit wird nur ein Bruchteil des Saatgutmarktes über den offiziellen Markt bedient. Der große Rest stammt von der Ernte und dem Tauschhandel zwischen den Landwirten. Die Lösung des Problems ist genial: Ein Konzern beantragt auf alle Gene der Pflanzen, die er entdeckt, Patente. Diese sichern den Inhabern ein Exklusivrecht zur Nutzung einer "Erfindung". Allen anderen Ineressenten ist jegliche wirtschaftliche Nutzung verboten, es sei denn sie erhalten eine Lizenz.

Die Kontrolle der  Saatgutmärkte in den südlichen Ländern ist wirtschaftlich interessant, weil in Indien, Asien, Afrika und Südamerika bislang etwa 80 % des Saatguts aus der eigenen Ernte stammen.

Quelle: www.greenpeace.de

 

    Machen Sie mit!

Bio Statt Experimente!

    Zurück zur Home Page