![]() Tierfreunde. |
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Zeichen setzen - für eine verantwortliche Tierschutzpolitik: Das Tierschutzkonzept Das Mitgefühl mit den "Wo immer ein Tier in den |
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| Produktionsmaschine Tier | |
| Die mit wissenschaftlicher Notwendigkeit und kommerziellem
Zwang begründete Tierausbeutung und Tierquälerei hat eine nie gekannte Dimension
erreicht. In lebensverachtender Weise werden Tiere als Produktionsmaschinen und
Meßinstrumente mißbraucht und damit zu Verbrauchs- und Wegwerfgegenständen degradiert.
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Millionen Tiere werden in der industriellen Nutztierhaltung
unter Mißachtung ihrer arteigenen Grundbedürfnisse in engen Boxen oder Käfigen, in
Anbindehaltung, auf Spaltenböden oder auf Gitterrosten ohne Einstreu gehalten. Das daraus
resultierende Infektionsrisiko bedingt einen massiven Arzneimitteleinsatz mit
entsprechenden Gefahren für die menschliche Gesundheit, wie z. B. Entwicklung
gefährlicher Salmonellenstämme und Resistenzen gegen Antibiotika. Sowohl die
Massentierhaltung mit ihrer stetigen Überproduktion als auch die quälerischen
Ferntransporte von Schlachttieren und letztlich auch das fortschreitende
"Höfesterben" sind Folgen einer verfehlten Subventionspolitik. |
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| Immer im Dienste des Menschen | |
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| Täglich werden Abertausende von
Versuchstieren mit Krankheitserregern und Tumoren infiziert, vergiftet und verbrannt,
Hunger- und Durstversuchen ausgesetzt, für Strahlen- und Waffentests, biologische und
chemische Kampfstoffe benutzt und nach wie vor im Rahmen von Aus- und Fortbildung
"verbraucht". Tierversuche sind aufgrund von Gesetzen und Verordnungen
vorgeschrieben bzw. zulässig, z. B. im Arzneimittel-, Chemikalien-, Pflanzenschutz-,
Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz, in der Kosmetikverordnung. Hinzu kommt eine
enorme Zunahme von Tierversuchen in der Biotechnik allgemein und in der Gentechnik im
besonderen. |
Über den Umweg Tierversuch - sein Nachweis
befreit von der Produzentenhaftung - wird einer wachsenden Chemisierung und Vergiftung
unserer Umwelt Vorschub geleistet. Tierexperimentelle Testmethoden werden jedoch von wissenschaftlicher Seite sowohl wegen der ethischen Problematik, als auch wegen ihrer unbefriedigenden Aussagekraft für die menschliche Situation zunehmend in Frage gestellt. Tiermißbrauch und Tierquälerei, u. a. in der Pelztierzucht, durch Qualzüchtungen sowie bei Veranstaltungen wie z. B. Rodeos und Militaryreiten, gehören ebenso unterbunden, wie Mißstände bei Jagd und Fischerei, in Zoos und Freizeitparks und nicht zuletzt alle kriminellen Formen von Tierhandel. |
| Verfassungsrang für den Tierschutz | |
| Das Tierschutzgesetz, weitgehend den Vorstellungen der
Tiernutzer angepaßt, erweist sich als Farce. Nach wie vor werden Tiere trotz ihres
rechtlichen Status "Mitgeschöpf" faktisch wie eine Sache behandelt. Wegen des
fehlenden Verfassungsranges ist Tierschutz gegenüber den vom Grundgesetz geschützten
Interessen, wie Forschung und Lehre, Religion oder Kunst, nur eingeschränkt durchsetzbar.
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Mit der Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz würde
der gesetzliche Status des Tieres als "Mitgeschöpf" anerkannt und damit für
alle staatliche Gewalt zum verpflichtenden Maßstab. Tierschutz ist untrennbar verbunden mit Umwelt-, Natur- und Artenschutz, mit der Landwirtschaft und der "Dritten Welt". "Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig." Arthur Schopenhauer |
| Das Konzept der ödp | |
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