|
Historia pars I
|
1981 - 1983
|
Im Westen des Oberbayerischen Dorfes EDLING
tragen fünf benachbarte Freunde im Alter von 8 bis 15 Jahren jährlich ein
sog. „Sommerturnier“ aus.
Sie messen sich dabei in zehn verschiedenen Sport- und Geschicklichkeits-Wettkämpfen
und bilden daraus eine Gesamtwertung, die in allen drei Jahren der älteste
Teilnehmer, Bernhard Golla (Bany), gewinnen kann.
Die Namen der weiteren Erfinder des Sommerturniers:
Anton Merkl jun. (Toni), Robert Ziegler (Robbi) sowie Martin (Maff)
und Florian (Flori) Schmid.
Flori prägt in den Anfangsjahren als jüngster und unterlegener Teilnehmer
den Ausspruch: „Hauptsach Spaß und schöne Spiele“. Dieses Motto hat bis
heute nichts an Aktualität eingebüßt und ist allen Wettkämpfern Motivation
und Triebfeder.
Während in 1981 und 1982 noch alle fünf genannten Athleten teilnehmen,
beschränkt sich das Teilnehmerfeld in 1983 auf Bany und Toni. Danach kommen
lange Jahre ohne derartige Wettkämpfe und die Idee des Sommerturniers gerät
beinahe in Vergessenheit.
Heute gelten die Sommerturniere des Altertums gemeinhin als Vorläufer
und Wiege des Modernen Zehnkampfes.
|
1992 / 1993
|
Bany versucht - meist beim Ratsch nach dem
sonntäglichen Gottesdienstbesuch - seine Freunde Toni, Konrad Obermaier (Conan)
und Gerhard Mandelsperger (Gertschi) hartnäckig für die Wiederbelebung des
Sommerturniers in neuer Form zu begeistern.
Nach anfänglicher Skepsis verabredet man sich schließlich - bereits
ein neues Sommerturnier ins Auge fassend - für den ...
|
24.06.1993
|
zum Ersten offiziellen Treffen in der Gaststätte
El Espanol in München (Pariser Str.).
Dabei beraten Toni, Conan und Bany (Gertschi kann wegen einer Beerdigung
kurzfristig nicht teilnehmen) eine Fülle von vorgeschlagenen - teils selbst
kreierten - Disziplinen, treffen eine Vorauswahl und sprechen über mögliche
Modis eines möglichen Sommerturniers 1993.
Man ist sich bereits einig, dass - ähnlich wie im Altertum - zehn verschiedene
Disziplinen ausgetragen und kombiniert in der Form eines Zehnkampfes gewertet
werden sollen.
Vorerst läuft das Projekt unter dem Motto „Sommerturnier-Comeback-´93“.
Es wird vereinbart, dass wichtige Beschlüsse möglichst nur getroffen
werden sollen, wenn „alle vier Gründungsmitglieder anwesend sind“. Daraus
wird ersichtlich, dass spätestens zu diesem Zeitpunkt die Gründung einer
festen Vereinigung beabsichtigt bzw. schon vollzogen ist.
|
16. und 18.06.1993
|
Bei zwei sog. Praxistauglichkeitsprüfungen
an einigen der vorgesehenen Wettkampfstätten - alle in und um Edling gelegen
- testen die Athleten einzelne Disziplinen erstmals auf ihre Durchführbarkeit.
Anschließend werden am 18.06.1993 (Zweites offizielles Treffen) durch
alle vier Teilnehmer die zehn Disziplinen für das Sommerturnier 1993 sowie
der Austragungsmodus und Spielplan festgelegt.
|
28.07.1993
|
An einem Mittwoch wird das
Erste Sommerturnier der Neuzeit 1993
mit der Disziplin Boccia im Edlinger Central Park am Bgm.-Stephan-Weg
feierlich eröffnet.
Noch ohne offizielles Turnierheft richtet Bany in schriftlicher Form
ein ausführliches Grußwort an die Sommerturnier-Teilnehmer, stellt die vier
Athleten Conan, Gertschi, Toni und Bany vor und schließt mit dem überlieferten
Leitsatz „Hauptsache schöne Spiele“.
Erstmals zeichnet Bany dabei mit „Präsident“.
Nach der Überlieferung wurde ihm dieser Titel von den Gründern einvernehmlich
verliehen aufgrund seiner Initiative zur Durchführung des Ersten Sommerturniers
der Neuzeit 1993 und zur Gründung der Vereinigung.
Als sein Stellvertreter fungiert der zweite verbliebene Teilnehmer des
Altertums, Toni.
Über entsprechende Wahlen oder weitere Vorstandsposten existieren keinerlei
Aufzeichnungen. Zeitzeugen erinnern sich jedoch, dass bereits im Juni 1993
zusammen mit den Präsidentenposten auch die Aufgaben des Schriftführers
(Conan), Gerätewartes (Gertschi) und Kassiers (Toni) besetzt wurden.
|
28.07. bis 31.08.1993
|
An mehreren Wettkampftagen wird das Sommerturnier
1993 in straffer zeitlicher Abfolge ausgetragen. Dabei lässt man sich auch
nicht von sintflutartigen Regenfällen (Baseball) abhalten. Eine Philosophie,
die bis heute gepflegt wird.
Die Ergebnisse werden noch in einfachen Listen erfasst. Nach spannenden
Wettkämpfen, bei denen noch das Setzen eines Jokers möglich war, geht schließlich
Bany (neuerdings nur Ban genannt) als Sieger hervor.
Der Wanderpokal, den er als erster Sieger eines Sommerturniers der Neuzeit
erhält, wurde ihm bereits bei seinen drei Siegen im Altertum 1981 bis 1983
überreicht. Er stammt aus der Hand von Trudi Merkl und spiegelt in seiner
Einzigartigkeit die Tradition wieder, in der die Sommerturniere ab 1993
an die „TUNIERE“ der 80er-Jahre anknüpfen.
Die folgenden Plätze in 1994 belegen Gertschi, Toni und Conan.
|
10.05.1994
|
Bei der Zweiten Mitgliederversammlung 1994
in der Vereinsgaststätte „El Espanol“ in München wird am Runden Tisch maßgeblich
über die Einzelheiten einer Vereinssatzung diskutiert, die man sich geben
will.
|
29.06.1994
|
Unmittelbar vor Eröffnung des Sommerturniers
1994 kann schließlich die nunmehr in Reinschrift vorliegende Satzung des
Vereins im Rahmen einer Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen werden.
Die vier Gründungsmitglieder und „Väter“ des Vereins
- Ban, Toni, Gertschi u. Conan -
zeichnen die Gründungssatzung und geben sich den Namen „ZKV Edling“
(ZehnKampfVerein). Der Verein ist nun auch formell geboren.
|
|
Pünktlich zum Beginn des Sommerturniers 1994
erscheint erstmals auch ein offizielles Turnierheft (noch im Format DIN
A 5). Darin sind neben dem Grußwort des Präsidenten und den Ergebnissen zum
Mitschreiben auch verschiedene Informationen und Beiträge zum Zehnkampf,
zu den Athleten und dergleichen zu finden.
In der Folgezeit wird das jährlich erscheinende Turnierheft zu einer
festen Größe des Vereins und spiegelt (neben Protokollen und weiteren Notizen)
die Geschehnisse im Verein wider.
|
29.06. bis
31.10.1994
|
Das Sommerturnier
1994
erstreckt sich bereits über 4 Monate und wird von einem spannenden Dreikampf
an der Spitze bestimmt, den Ban knapp für sich entscheiden kann.
|
14.11.1994
|
Trotz mancher Reibungspunkte werden in der
Rückschau auf das Jahr Disziplinen und Organisation des Sommerturniers 1994
positiv beurteilt.
|
14.02.1995
|
Bei der Jahreshauptversammlung 1995 im Restaurant
Voila, Wörthstr. 5 in München werden, wie künftig in jedem Jahr, Neuwahlen
für die Vorstandsposten durchgeführt:
Präsident: Conan, der damit Ban von diesem Posten ablöst
Kassier und stellvertr. Präsident: Toni
Schriftführer: Ban
Gerätewart: Gertschi
Die erste Satzungsänderung betrifft den Vereisnamen, der bislang wenig
einprägsam erscheint. Man beschließt einstimmig, dass der Verein ab sofort
den (bis heute gültigen) Namen „Moderner Zehnkampf-Verein Edling (MZV
Edling)“
führen soll.
Gleichzeitig wird das erste Neumitglied, Klaus Speierl (Clever), als
aktives Mitglied in den Verein aufgenommen.
|
28.07. bis
13.09.1995
|
Am Sommerturnier
1995
nehmen nach der Aufnahme von Clever erstmals fünf Aktive teil. Aufgrund
der neuen Teilnehmerzahl und weil man erstmals sog. Mannschaftsdisziplinen
austrägt, waren außergewöhnlich viele und zeitintensive Vorarbeiten nötig.
Auch die Merchandising-Abteilung (offizoell erst Ende 1996 ins Leben
gerufen) wird aktiv und bringt erstmals Premium-Cards der Wettkämpfer heraus,
die schnell vergriffen sind.
Wie in den Vorjahren endet der Zehnkampf mit der Disziplin Schafkopf,
diesmal erst am frühen Morgen des 14.09.1995. Ban erringt erneut und diesmal
unangefochten den Sieger-Pokal.
|
21.11.1995
|
Ein weiteres Neumitglied, Fabian Steffl (Fab),
wird aufgenommen und als Aktiver zum Sommerturnier zugelassen.
|
Winter 1995 / 96
|
Die Ära der inoffiziellen Indoor-Championships
beginnt. Diese sollen die wettkampffreie Zeit im Winter (1. Advent bis 31.03.)
mit Brett-, Karten- und Würfelspielen überbrücken. Dabei gelten lediglich
lockere Regeln, u.a. sind auch Nichtmitglieder zugelassen. Die Resonanz
bleibt jedoch verhalten.
Das erste Turnier am 10.12.1995 in Buchloe anlässlich der Buchloe-open
kann Gertschi für sich entscheiden.
|
29.01.1996
|
Die Jahreshauptversammlung 1996 findet letztmals
in der damaligen Vereinsgaststätte El Espanol in München statt. Der neue
Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen:
Präsident: Conan
Kassier und stellvertr. Präsident: Gertschi
Schriftführer: Toni
Gerätewart: Clever
Da am Sommerturnier 1996 erstmals sechs Aktive teilnehmen werden, wird
die Satzung hinsichtlich Wettkampfklassen entsprechend angepasst, um die
Aufspaltung in zwei Ligen vermeiden zu können. Die Wahl der Disziplinen
ergibt - bis heute einmalig - exakt dieselben zehn Sportarten wie im Vorjahr.
Die teilweise Austragung als Mannschaftsdisziplin wird beibehalten und
bewährt sich auch künftig.
Gerhard Mandelsperger ändert seinen Wettkampfnamen von Gertschi in Magic.
|
18.05. bis
03.10.1996
|
Unter der Rekordbeteiligung von 6 Aktiven
findet das Sommerturnier 1996 statt. Dank weiter ausgefeilter Modis - insbesondere
bei den Mannschaftsdiszis - kann das Turnier an 4 Wochenenden abgewickelt
werden und endet am Tag der deutschen Einheit spannender denn je. Während
sich einmal mehr Ban durchsetzen kann, entbrennt hinter dem (fast schon
ewigen) Zweiten Gertschi ein Krimi um Platz drei. Schließlich teilen sich
mit Toni, Conan und Fab diesen Platz drei Athleten punktgleich.
Spätestens jetzt wird deutlich, dass es nach den Anfangsjahren mit teils
krassen Leistungsunterschieden keine leichten Gegner mehr gibt. Die Leistungsdichte
hat enorm zugenommen.
|
15./16.02.1997
|
Die Jahreshauptversammlung 1997 ist insofern
hervorzuheben, als man erstmals nicht in Edling oder München, sondern in
der Abgeschiedenheit einer Berghütte (Frasdorfer Hütte) tagt. Dadurch wird
nicht nur konzentriertes Arbeiten gefördert, sondern auch das Zusammengehörigkeitsgefühl
und der Teamgeist gestärkt.
Die Vorstandswahlen führen zu folgendem Ergebnis:
Präsident: Toni
Kassier und stellvertr. Präsident: Fab
Schriftführer: Conan
Gerätewart: Magic
Letzterer wird auch zum Leiter der neu geschaffenen Merchandising-Abteilung
ernannt.
|
26.04. bis
21.09.1997
|
Dem Sommerturnier 1997 gehen hitzige Debatten
zu Disziplinabstimmungen und Modis voraus. Clever kann leider aus beruflichen
Gründen nicht teilnehmen, wodurch die Teilnehmerzahl wieder auf fünf sinkt.
Das Turnier bringt neben neuen Disziplinen („wheelball is coming home“)
und ausführlichen Statistiken im Turnierheft, eine aufgrund prüfungsbedingter
Terminschwierigkeiten 4-monatige Wettkampfpause im Sommer. Ban schreibt
mit seinem erneuten Sieg Geschichte und wird endgültig zum Seriensieger,
während Magic den zweiten Platz zu pachten scheint.
|
25.11.1997
|
Bei der mittlerweile zur Tradition gewordenen
Jahresabschlusssitzung (JAS) im Restaurant Il Museo in München (Preysingstr.)
gibt Präsident Toni bekannt, dass er am 13.06.1998 seine Uta vor den Traualtar
führen wird.
Die Rückschau auf das harmonische Sommerturnier 1997 sowie erste Überlegungen
zu einem Stadionneubau in Edling runden den Abend ab.
|
ab Dez. 1997
|
Nachdem die von Anfang der Neuzeit an im Hintergrund
wirkenden Coaches der Athleten (gleichzeitig deren Lebensgefährtinnen bzw.
Ehefrauen) offiziell erstmals im Turnierheft 1996 im Rahmen ausführlicher
Exclusiv-Interviews vorgestellt wurden, ergreift das weibliche Geschlecht
nun die Initiative:
Die Mädels formieren sich unter der heimlichen Führung von Moni zusehends
selbstbewusster und erste Rufe nach einer aktiven Teilnahme am Sommerturnier
werden laut.
Es folgt eine kurze aber intensive Phase, in der das vermeintlich schwache
Geschlecht ernsthafte Aktivitäten entwickelt. Mehrere konspirative Treffen
münden darin, dass sich der weibliche „Zusammenschluss“ in Anspielung auf
den Männerverein den Namen CMZV (Coaches-MZV) gibt.
Er besteht aus Barbara (AC), Susanne (KC), Moni (FC), Petra (TC), Renate
(DC) und Uta (MC).
Die wahren Absichten der Mädels bleiben jedoch (bis heute) im Dunkeln:
Ist es der neidvolle Blick auf die Männerfreundschaft und deren eingeschworene
Gemeinschaft oder nur die Absicht, sich selbst im MZV mehr einzubringen
und gleichzeitig auch auf weiblicher Seite das Gesellige zu fördern ?
Will man wirklich ernsthaft als Athletinnen am rauen Sommerturnier der
Männer teilnehmen ?
Oder besteht der Zusammenschluss - im Gegensatz zum MZV - nur aus einzelnen
Wortführerinnen und vielen eher passiven Mitschwimmerinnen ?
Fest steht, dass beim MZV zu keinem Zeitpunkt formelle Anträge von CMZVlerinnen
eingehen, die um Aufnahme in den Verein u./o. um aktive Teilnahme am Sommerturnier
ersuchen.
|
24.01.1998
|
Der MZV sieht sich in der kurzfristig offensiven
Gangart der Mädels zwar nicht bedroht, bereitet sich aber in einer Vorstandssitzung
dennoch auf mögliche Maßnahmen vor.
Viel wichtiger jedoch ist die Neuaufnahme eines weiteren, nunmehr siebten
Mitglieds in den Verein. Martin Baumgartner (Morten) hat formell um die
Aufnahme in den Verein und um die Teilnahme am Sommerturnier 1998 ersucht.
|
28.02. / 01.03.
1998
|
Die Jahreshauptversammlung (JHV) 1998 findet
erstmals auf der Laubensteinalm statt. Kurzfristig wird diese von Morten´s
Familie gepachtete (unbewirtschaftete) Hütte dem MZV kostenlos zur Verfügung
gestellt. Sie wird diesem über viele Jahre als idealer Ort für unzählige
Jahreshauptversammlungen und andere Aktionen am Rande dienen.
Präsident: Toni
Kassier und stellvertr. Präsident: Conan
Schriftführer: Morten
Gerätewart: Magic
So setzt sich der neue Vorstand zusammen. Aber jetzt wartet erst ein
wahrer Verhandlungsmarathon und eine lange Nacht auf die Mitglieder:
Zu diesen wird nunmehr auch Morten gezählt. Per Beschluss wird ihm die
Teilnahme am Sommerturnier 1998 als aktives Mitglied ermöglicht.
Unterdessen teilt Fab mit, dass er aufgrund einer 6-monatigen Promotion-Tour
in den USA am Sommerturnier 1998 nicht teilnehmen kann.
Dessen ungeachtet ändert Fab seinen Wettkampfnamen in „Gozi“ und
auch Toni entschließt sich zu einem neuen Auftritt und will künftig
unter „Jay“ antreten.
Aus mannigfachen Gründen sieht man den dringenden Bedarf, die Vereinssatzung
in wichtigen Punkten zu ändern. Die schier endlosen Debatten zu der staubtrockenen
Materie entnervt und ermüdet, aber es sollte die bis dato letzte große Änderung
der Satzung werden. Die wichtigsten Punkte:
- Änderungen und Ergänzungen zu Beschlussfähigkeiten und Mehrheitsverhältnissen
bei Abstimmungen und bei Satzungsänderungen (70 %-Mehrheit)
- Einführung einer „Ruhenden“ Mitgliedschaft
- allgemeine Rechte und Pflichten der Mitglieder und Vorstände
- Ausschluss aus dem Verein sowie Auflösung des Vereins
- Bindung des Postens „stellvertr. Präsident“ an das Schriftführeramt
(bisher Kassier)
- Wettkampfordnung und Bildung v. Klassen; keine gemischtgeschlechtlichen
Klassen
zulässig
Der Verein wird so für künftige Herausforderungen fit gemacht.
Ein Wermutstropfen der Jahre 1997/1998 ist die Mitgliedschaft des erst
im Jahr 1995 aufgenommenen Klaus „Clever“ Speierl. Angefangen bei der Jahreshauptversammlung
1997, bei der er noch entschuldigt fehlt, meldet er sich in der Folgezeit
kaum mehr.
Als er schließlich Ende 1997 dem Verein gegenüber offensichtliches Desinteresse
bekundet, entschließen sich die maßgeblichen Gremien des Vereins bei der
JHV 1998 sehr schweren Herzens zum Vereinsausschluss. Ein düsteres Kapitel
des Vereins.
Nach all den administrativen Debatten kann man sich endlich wieder voll
dem Sommerturnier widmen. In liebgewonnener Gewohnheit werden in mehreren
Wahlgängen die Disziplinen für das Jahr 1998 bestimmt.
|
24.03.1998
|
Ratifizierung der Satzungsänderungen vom 28.02.1998.
Die Disziplin-Modis werden nicht zuletzt aufgrund immer neuer Ideen
und Erfahrungen ständig ausgefeilter, aber auch komplizierter. Dies führt
zu wachsendem Diskussionsbedarf und immer schwierigerer Meinungsfindung.
Die Forderung nach Deregulierung wird erstmals erhoben.
|
22.04.1998
|
Ban stellt einen Wanderpokal für den Sieger
des von ihm konzipierten Decathlon Brettspiels vor, das künftig regelmäßig
ausgespielt werden soll. Es handelt sich um Ban´s Decathlon Challenge Silverbowl.
Zur Premiere kann Magic das Salatsieb mit nach Hause nehmen.
|
13. / 14.06.1998
|
Im Rahmen der Hochzeit von Toni (Jay) und
Uta im fränkischen Greding wird der vom MZV produzierte Film „Toni Merkl
ist Forrest Gump“ uraufgeführt. Ein voller Erfolg.
Einen Tag später erscheint ein Magazin des CMZV. Außer netten Beiträgen
und der gleichzeitigen Vorstellung selbst erstellter Produkte mit CMZV-Emblem
bleibt jedoch der weitere Zweck des Zusammenschlusses weiter diffus.
Vielmehr wird es bereits nach kurzer Zeit sehr ruhig um die Belange
des CMZV. So schnell und intensiv wie dieser einst auftauchte, so schnell
verläuft er auch wieder im Sande und die weiblichen Partner der MZV-Mitglieder
besinnen sich wieder auf ihre Aufgaben als Coach und Betreuer ihrer Schützlinge.
Trotzdem sollen die Bemühungen der CMZVlerinnen hier nicht unerwähnt
bleiben.
Inwiefern diese sogar zum Aufblühen der sog. MZV-Familie beigetragen
haben, die vom kommenden Präsidenten Magic in 1999 ausgerufen wurde, bleibt
offen.
|
23.05. bis
24.10.1998
|
Nach Clever´s Desinteresse und Fab´s Wettkampfpause
wird das Sommerturnier 1998 erneut mit fünf Teilnehmern ausgetragen. Es
gibt einen weiteren Sieg für Ban zu sehen, während Morten als Neuling noch
Lehrgeld zahlen muss.
|
13.03.1999
|
Letztmals finden Buchloe-open statt.
|
26. bis 28.03.
1999
|
Wochenend-Aufenthalt auf der Laubenstein-Alm
mit JHV 1999 am 27.03.
Der neue Vorstand:
Präsident: Magic
Schriftführer und stellvertr. Präsident: Jay
Kassier: Conan
Gerätewart: Ban
Während Fab sein Comeback als Aktiver für 1999 erklärt, wird Conan aufgrund
seiner zeitlichen Auslastung beim Bau eines Vereinsheims in 1999 nicht aktiv
am Sommerturnier teilnehmen und prägt den Begriff „sabbatical year“. Also
1999 erneut 5 Teilnehmer.
Die Wahl der Disziplinen bringt die neuen Sportarten Biathlon und Softtennis,
während so ausgefallene Vorschläge wie Limbo Dance und Triathlon scheitern.
|
31.03.1999
|
Die Decathlon Silverbowl holt sich der Erfinder
des Spiels, Ban.
|
Mai 1999
|
Im Grußwort des Turnierhefts 1999 prägt der
neue Präsident Magic den Ausdruck der MZV-Familie. Es ist nicht zuletzt sein
Verdienst, dass durch zunehmende Integration der Partner und Sprösslinge
und mittels verschiedenster Aktionen dieser Ausdruck zunehmend mit Leben
gefüllt wird. Der MZV bleibt nicht länger ein Wettkampfverein, sondern er
wird zu einer gesellschaftlichen Bewegung über die Grenzen der Mitgliedschaft
hinaus. Für alle Beteiligten wird er zur Zukunft und zur Familie.
|
22.05. bis 24.10.1999
|
Das Sommerturnier 1999 verläuft außergewöhnlich
spannend. Zusätzliche Dramatik bringt die Entscheidung, Schmeißball (bisher
Schafkopf) künftig als Abschluss-Disziplin auszutragen. Bis zuletzt ist
alles möglich, aber als Sieger kann sich erneut Ban positionieren.
|
08.11.1999
|
Die mittlerweile übliche Jahresabschlusssitzung
(JAS) mit dem Rückblick auf das Jahr und der Siegerehrung zum Sommerturnier
wird auf Einladung Fab´s erstmals im sog. LKZ (LeberKas-Zentrum) in München-Moosach
ausgetragen. Ein Ritus, der zur Tradition wird.
|
31.12.1999
|
Erste gemeinsame Silvesterfeier (in Babensham),
bei der annähernd die gesamte MZV-Familie ausgelassenen feiert, kocht, isst,
spielt und das neue Jahrtausend begrüßt.
Nur ein Beispiel, dass während und außerhalb der Wettkämpfe das gesellige
Beisammensein zunehmend gepflegt wird.
|